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sischen Kolonien und an Außenländern seiner Satelliten in denHänden (Spaniens, der Niederlande) und in dem Lande Belgiengebot der neue König eines neuen Königreiches der Nieder-lande, das sich von England abhängig fühlen sollte. Albionhatte die Seeherrschaft im Mittelmeere gewonnen und sich die-selbe auf allen anderen Meeren gesichert. England hat einstarkes Interesse an der militärischen Eigenschaft Belgiens,aber für das bürgerliche Wohlergehen des Landes hat es sichniemals eingesetzt, das ist eine elementare Wahrheit!
Blicken wir zurück. Im Wirrwarr der Geschicke desbelgischen Landes tauchte öfters flüchtig der Gedanke auf,diese Provinzen als neutral dem ausbrechenden Kriegssturmezu entziehen, öfter dachte man an einen Pufferstaat. Über dasLand an der Mündung der Scheide entschieden nicht dieStände in Brüssel, nicht die Regierungen in Madrid und Wienallein, bei den Höfen von Paris und London, wie im Haag wirdebenfalls an dem Geschicke des Landes leidenschaftlich Anteilgenommen. Man braucht sich nicht zu Übertreibungen ver-steigen, nicht zu behaupten, der spanische Erbfolgekrieg oderder Krieg Englands gegen Napoleon sei vorwiegend ein Kampfum die einst spanischen Niederlande gewesen, und wird dochsagen dürfen, es gab kein Land, das heißer begehrt wurde, alsdieses, keins, in dem das europäische Gleichgewicht empfind-licher war. Die Aufhebung der geographischund geschichtlich bedingten Spannung durchdie Neutralität war noch nicht erfunden. Aufdem Rücken dieser von der Natur so begünstigten Provinzenspielten sich in Kriegen und Schlachten die Gegensätze dereuropäischen Mächte ab.
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