Druckschrift 
2 (1923)
Entstehung
Seite
259
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Nachträge

259

1429

1430

1431

1432

Zusammen

"/

10

U | Unz.

u

Unz.

u

Unz.

u

XJnz.

u

Unz.

Humpis.....

Watt-Diesbach.von Köln . . . .Spidelli.....

Wiß (Blanch) .Grip (Grech). .

KeifE ......

Jacob von BaselSonstige . . . .

11890

4794

2718

2353

2238

1993

560

501

327

97.7

1374

97s6

107382265262619601368229516531692

1558

107 2

4

774372

9

964512401409506601239

1495

632

13 6 / 8

374

1074

1472

441037411731

141523471037

574

14

1093

3568512040598443644310694222137038- 327

711

1497 497s

1372374

42,214,27,05,35,38,22,68,30,3

|

27376

3

26116

2'/*|

16331

107 8 |

14683

974

84507

10

Zu 1429 zu bemerken, ein Posten wurde zwischen Humpis und Boxello gleichmäßiggeteilt. Weiter wurden 2 Cargas der Humpis mit 1420 U eingesetzt.

Die Rechnung von 1430 enthält auch noch die Monate, in denennur von der Anlegung von 1429 gekauft war. Es wurden rund 3546 Uausgeführt, davon entfielen auf Wiß 1411 &, auf Griffi (wohl = Grips,Grech) 60 1i , der Eest 2068 U wäre den Humpis zuzurechnen, wennnicht nur die beiden Spanier Johan Artiga und Guillem Artiga Dienerder Humpis waren, sondern auch Jos Oldoguer, Holdoguer, den Schillingwohl mit Recht als den Jos Goldegger anspricht, dem 1438 Ital Humpisder Ältere in seinem Testamente 50 U hl. vermachte. Die Preise bewegtensich zwischen 1 U 2 St\ und 1 # 6 /?. Die Anlegung von 1429 brachte einenriesigen Ertrag, die Preise sanken auf 15 bis 17 ß, die nächste ertrugfast ebensoviel für die Ausfuhr, doch waren der Käufer so viele, daßder Preis, der mit 1 U einsetzte, mehrfach auch von den Humpis unter-holt werden konnte. Auch Halbisen von Basel war zur Stelle. Die An-legung von 1431 hatte eine weit geringere Ausbeute vor sich und derPreis stieg um die Hälfte; noch höheren Preis bedang die mit noch ge-ringerem Quantum rechnende Anlegung von 1432. Die Ernten von 1433und 1434 waren auch nicht günstig, der Durchschnittspreis für den Ein-kauf der Humpis stand auf 1 U und \U 12/?. Im Jahre 1434 traten vierFirmen beim Einkauf auf, 1435 deren acht. Die Humpis hatten stets dengrößten Anteil. Der Vergleich mit Barcelona zeigt, daß schon 1429 dieHumpis Saragossa bevorzugten, wenn sie auch nichts oder fast nichts dortverkauften. Und die zweite Tatsache ergibt sich, schon 1429 standen dieHumpis an der Spitze der deutschen und savoyischen Safraneros. Daskann nicht in einem Jahre erreicht worden sein. Die Perpignaner Zoll-rechnungen von 1431, 1435 kennen keine Safranausfuhr der Humpis.

Im Dienste der Humpis treten auf Johann Franch (Frei) 1429,1430 und1432, Sevill 1429-1432, Artiga 1429, Cristan 1429, 1432, 1434, Goldegger1429.

Verbesserungen

Band I, S. 91, Z. 25 v. o. lies Erbengemeinschaft statt Gütergemeinschaft.Band I, S. 423, Z. 11 v. o. lies Strandrecht statt Standrecht.Band I, S. 467, Z. 1 v. u. lies Friedrich III. statt Friedrich II.Band II, S. 71, Z. 22 v. o. lies Flagge statt Flotte.