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2 (1923)
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Seite
178
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178 Neuntes Buch. Waren. III. Spezereien. Südfrüchte. 2. Kapitel. § 113

nicht nach Frankreich, Genna und Mailand verschiffen wolle. Zuckerde nna cuita wurde billig angeboten. Doch diese Gründe verfingenin Eavensburg nicht, und wie es scheint, wurde 1479/80 das baufälligeGebäude und die Geräte, die als wertvoller bezeichnet werden, ver-kauft, und als Hinderofen an die Spitze der Gesellschaft trat, hat ernicht etwa versucht, ein neues Zuckerhaus aufzutun. 1

Das Geschäft des Jahres 1479 läßt sich genau überblicken. Nachdemim Jahre vorher der Preis für den Zentner in Valencia von 46 in 47 Uauf über 50 U für die Oarga gestiegen war, gelang es den Paktoren imfolgenden Jahre zwei gute Stichgeschäfte abzuschließen, sie gaben dafürBavensburger Leinen und (Mailänder 1 ?) Barchent hin, rechneten die12 Zentner fein zu 37 U 10 ß und die 4 Zentner Mastu(ro)s auf 34 U.Einmal gekochten hätten sie für 15 U haben können. Die Ablieferungerfolgte, obwohl wegen einer sehr lange andauernden Regenperiode nurdie Hälfte des Zuckers im Lande raffiniert werden konnte, die Ware warfreilich etwas naß, aber doch nicht so wie die anderer Käufer, derenZucker aus den Kisten zu laufen drohte, ehe sie ins Schiff gelangt waren.Es waren viele Käufer da, Mötteli nahm mastus zu 36/37 "U , fein zu 40 U ,die Franzosen gar zu 41/42 (elendGut). Jener konnte 60Kisten aussenden,diese zunächst nicht für einen Heller. 2 Die Gesellschaft verschiffte 36 KistennachAvignon und Lyon, und zwar 14 Kisten über Aigues-Mortes, 22 überBouc, von Lyon leitete man davon 8 nach Ravensburg, und die Herrenschickten diese Kisten nach Nürnberg. 6 Kisten gingen zu Schiff nachGenua. 3 In Genua kamen die 6 Kisten auf der Gallea Perrandina zurechtan, er wurde dort bis auf l 1 /^ Kisten sofort verkauft und rechnete Kloterdarauf einen Gewinn von 16°/ 0 . Die von Valencia hatten den feinen bisins Schiff gelegt ausgeschrieben zu 42 U und den maistures zu 38 U denZentner, zu solchem Gelde wünschte Kloter mehr zu erhalten, auf allePassagien. In Nürnberg wurde ein Teil mit gutem Nutzen verkauft. InLyon war nicht aller verkauft worden, er wollte es nicht mehr tun alsvor Zeiten. Hierher kam dann noch eine zweite Sendung, die am 9. Sep-tember von Valencia auf der Gallea „Frantzia" nach Aigues-Mortes wargeladen worden. 4 Die Bechnung ergibt folgendes Bild:

8 Kisten fein 7 Kisten mastus

afVal. fl g »Val. fl g

Valencia ins Schiff gelegt .... 168 = 450. — 139 = 349. 5.

Nolit............. 26. — 22. 11.

Unkost zu Aigues-Mortes .... 5. — 4. 8.

Puhrlohn usw. Lyon...... 24. — 21. —

504. — 398. —

Erlöst..... 586. 6. _____________ 483. —

Gewinn ..... 82. 6. 95. —

Angegeben in % 16% 22%

Lyon. Verkaufspreis pro Pfund 6 g° l x / 2 quart 6 g°

Gewicht 1104& Genfer 966» Genfer.

Außerdem verkaufte die Gesellschaft in der Allerheüigenmesse noch weitere

12 Kisten fein, 6 zu 6 g° 1% quart, 5 zu 6 g° 1 quart und 1 zu 6 g°. Der Gesamt-

erlös aus allen 27 Kisten belief sich auf 1937 fl 9 g°. Sie behielt 51 Brote übrig. 5

1 3, 98. 105. 111. 113f. 144f. 2 3, 104f. 113f. 121. 3 3, 121. 124. 134. 145f* 3, 130. 145 f. 260. 5 3, 209 ff.