Täschler bis Wigermann
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* Lütfried. Wurde 1497 zu den neun Mann auf die Bechnung er-wählt, bis 1503 noch Gewinnung, seine Erben bis 1514. 1503 Zahlungauf der Frankfurter Fastenmesse 11. fl. 1504 für ihn Einkäufe in Ant-werpen. Seine Steuer steigt von 1484 800 -f- 1200 auf 1940 + 4136 Uin 1500. Im Großen Batc von 1481 an, im Kleinen von 1493 an bis 1504.
* Lütfried. 1510 dritter in Genua, ohne Ehrung, sonst unbekannt.Vagui, Vaguinel, Hans s. unten 364.
Waldmann (aus Wangen).
* Bartholomäus. 1497 zweiter Diener in Flandern, Ehrung aus-gesetzt bis er kommt, zweifelhaft, ob er bei uns bleiben will. 1505 inder Stadtrechnung seine Witwe.
*Hans. 1504 Zahlungen nach Wangen oder Isny, 1523 soll er fürJörg W. zahlen. Er lebte in Wangen als vermöglicher Bürger. 1520unter den guten Schuldnern.
* Jörg. 1514, hatte Rechnung zu Saragossa gehalten und war auchEinkäufer in Valencia gewesen. 20 fl Ehrung. Nach Angabe 1523 war•er auch einmal am spanischen Hofe gewesen.
* Peter. 1497 dritter Diener zu Valencia, er blieb dort und hielt von1505 bis 1514 dort die Bechnung, wohl mit kleinen Unterbrechungen,■er büeb wohl dort bis 1525. 1507 und 1510 kleinere Abgänge. 1514schwere Abzüge, hatte die Gesellschaft in großen Schaden gebracht mitdem Fores. Ihm wurden 200 fl zugeschrieben. Ehrung: 1500 20, 150335, 1507 100, 1510 150, 1517 50 fl, 1520 noch immer nicht alles ge-ordnet, 1525 250 fl. Wohl kaum der Stadtammann zu Wangen von1503, dessen Witwe 1519 in der Steuerliste.
* Ulrich. 1514 als Einkäufer wo? 1517 unter den guten Schuldnern.Weyvr (aus Memmingen). Zur großen Zunft der Handeltreibenden
in Memmingen, die manchen großen Kaufherrn umschloß, gehörtenauch die Weyer. Davon waren bei der Gesellschaft:
* Heinz. Er war sehr viel auf Eeisen. Für 1472—1474 gibt Nr. 53genaue Auskunft. Er war in Nürnberg, er ging von dort auf die Messenvon Frankfurt, Begensburg und Nördlingen, 1476 Nürnberg. 1477wieder Nördlingen, Nürnberg, Leipzig, Begensburg, Frankfurt (Nr. 57,58), 1479 wieder in Nürnberg und Nördlingen (3, 340). Er war ein sehrfrommer Mann, der viel für heilige Dinge ausgab. Er war ein Vetter vonWilhelm Bichenbach. Schwerlich identisch mit dem Batgeb Heinrich1446—1449, 1454. Über sein Leben und seine Lebenshaltung Dr. Marg.Schindelin in den Memminger Geschichtsblättern 1922.
*Hans. Führte für die Gesellschaft in Memmingen 1515—1517 dieGeschäfte (Bechnung 101). Batgeb 1495—1500, 1499—1508 Stadt-ammannsamtverweser, 1495 Pfleger des Heiltums in der St. Martins-Pfarrkirche, 1501—1518 Pfleger der Spitalbedürftigen, 1521 steuerteseine Witwe 44 W 6 ß 6 hl.
Wigermann (aus Eavensburg). Das Geschlecht auch in St. Gallen.
Hans. Der Vater war 1480 aus der Gesellschaft geschieden; da seineAuszahlung auf zwei nacheinanderfolgenden Messen 33 fl betrug, beliefsich sein Geschäftsanteil auf 7x33 fl = 231 fl.
*Hans. Dieser Sohn, auf den die Ermahnungen hageln, war 1474in Saragossa, 1477 in der Gegend von Lyon, wohl noch ein junger Mann,