Richlin bis Sattler
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übernommen, war dann Obmann 1478 zeitweise in Saragossa. Dannzurück, am 19. Mai wieder in Valencia (3, 97), führte dort die Eechnung.1479 Juni 25 von Valencia ab mit Eekordanz (Nr. 8) über Saragossa,Anfang August in Lyon, dann Ravensburg. Am 1. Okt. wurde er wiederhineingesendet, Eekordanz Nr. 9, war am 1. Nov. wieder in Saragossa.Er blieb dann dort als Obmann, sollte aber später nach Valencia. 1480August war er wieder in Valencia, seit Okt. 29 Obmann. 1477 heißt es,er gehöre jetzt auch zu den älteren. In späterer Zeit wohnte er in Isny,an ihn wurden von Kempten vielfach die Leinenstücke, die dort ge-kauft waren, gesendet. Er vermittelte dafür öfter das Geld. 1497Ehrung 150 und 10 der Frauen, war neunter Geselle zu Haus, 1500 alsObmann in Valencia: 60, für den Eitt jetzt 30, der Frau 10 fl. 1503Ehrung für seine Arbeit 200. — 1507 noch lebend, ohne Ehrung; 1510,1514 und 1517 seine Erben.
* Jakob. 1514 unter den Gesellen ohne Ehrung, 1517 Geselle zuSaragossa, zugeschrieben für Überfluß mit Kleidern 10 fl. 1520 Ehrung20 fl. 1525. Seine Verehrung durch Fehler verzehrt, ihm zugeschrieben45 fl. In dem Steuerbuche von um 1550 ein Jacob und ein Hanns Eu-dolffer sowie mehrere unter den Ausbürgern.
Sattler von Croaria (aus Konstanz). Die Familie Sattler ist mit dervon Croaria genannten identisch. Dieser Name findet sich zuerst in einer(echten?) Urkunde König Wenzels für Nicolaus nobilis de Croaria, der ihmund seiner Nachkommenschaft das Palatinat verlieh. Wiederholte Bestäti-gungen sichern den Stammbaum, nur darf man der Bucelinschen Ahnfrau,einer Gräfin von Modena, nicht glauben. Der Vater Ulrich wohnte von1422 bis 1452 auf dem der Schiffslände von Konstanz sehr nahe gelegenenHause Zur Krone, das seit mindestens 1475 bis auf den heutigen Tag einGasthof war. Es liegt sehr nahe daran zu denken, daß auch die Vorbesitzervor 1422, die Hürus und die Sattler, dasselbe Gewerbe betrieben.
♦Andreas, ältester Sohn von Ulrich, war in der Zeit, als FrickHumpis Leiter der Gesellschaft war, ihr Diener in Genua (Schulte 1,628, Note 3), vorher in den Tagen von Ital Humpis auch schon in Brügge(unten 3, 419). Mitglied der Gesellschaft war er schon 1466 (Heyd, 34).Von 1475 an war er wohl regelmäßig der Leiter der Geschäfte in Brüggeund kam von dahin auf alle Antwerpener und auf einige FrankfurterMessen (so Herbstmesse 1477, Ostermesse 1478) und dann zu den Bech-nungen der Gesellschaft (wie 1477, so auch Ende Okt. 1480) heim.Die große Eekordanz, die er nach dem Austritt der Ankenreute-Gesell-schaft schrieb, zeigt ihn als einen der ersten Köpfe der Gesellschaft(Nr. 6), sie bringt ihn uns nahe. 1488 war er noch oder wieder in Flandern,und zwar in Antwerpen (Schöttle 53). An seiner Vaterstadt hat ernicht zu sehr gehangen. In den Konstanzer Steuerlisten findet er sichmit seiner Mutter von 1453 an, dazu 1454 sein Bruder Friedrich, dieMutter verschwindet nach 1461, 1471 zahlte Andreas Steuer von 1038-+- 3826; 1477, 1479 und 1481: 600 -j- 2000 U, sein Bruder etwas wenigerbewegliches Vermögen. 1475 war er nicht Bürger von Konstanz (Eats-buch 1476, fol. 173). 1482 steuerte er in Eavensburg 5 fl, 1494 wiederin Konstanz von 1374 -|- 2576 U. Gestorben ist er vor 1503, noch 1507seinen Kindern ganze und halbe Gewinnung berechnet. Er hatte einbesonderes Handelszeichen.
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Wim