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Viertes Buch. Personal der Gesellschaft. § 23
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das noch finden werde, Ehrung 200 fl. Auch dann hielt er nach kurzerPause wieder die Bechnung, kehrte aber von der Frankfurter Herbst-messe 1503 heim. 1504 Ehrung 200 fl. In seiner Nürnberger Zeit mehr-fach auf den Frankfurter Messen nachzuweisen. Nach der Ehrungslistevon 1507 erhielt er 10 fl für einen Eitt nach Nürnberg. Auch die von1510 erwähnt ihn mit einer Ehrung von 100 fl, wir wissen, daß er auchdamals in Nürnberg war (3, 41). 1500 und 1503 unter den guten Schuld-nern der Gesellschaft 38 und 140 fl. Sonst war er seit 1503 in Lindau,wo er die Interessen der Gesellschaft vertrat. 1514 verehrte man ihm,der Bürgermeister geworden war, 20 fl. Von da ab bis 1525 in der Bech-nung über ganze und halbe Gewinnung. Während seiner NürnbergerZeit malte ihn Albrecht Dürer. Das gab Veranlassung zu archivalischenForschungen, 1 die zeigten, daß Oswald 1497 mit einem Nürnberger zu-sammen wegen der Verhöhnung eines Nürnberger Bürgers durch einFastnachtsspiel empfindlich gestraft wurde, die Ausführung der Strafevon einem Monat Gefängnis wurde immer wieder hinausgeschoben.Er erreichte 1512 zuerst das Amt eines Stadtammanns von Lindau, 1514das eines Bürgermeisters, zuletzt hatte er dieses Amt 1531. 1534 war ertot. Er hatte sich der Beformation zugewendet. Seine Ehefrau warAgathe von Essendorf, sie lebte noch 1542, vgl. unter Essendorf. Erwar der Sohn von Melchior Krell und der Anna von Nidegg.
Ein altes, vornehmes, aus Saulgau stammendes Geschlecht, das schon1338 in Bavensburg vorkommt, aber auch an manchen anderen Orten,vor allem in Lindau, Leutkirch, Kempten und Isny. In Lindau seitmindestens 1405. Nach dem Archive Buchau (Stuttgart, Staatsarchiv)war 1393 Jörg Kröll mit Elsbeth Huntpiß vermählt. Die Geschichte derStadt Lindaul, 334, läßt das Geschlecht aus Feldkirch stammen. Späternannte es sich Kröll von Luxburg. Über die älteren Zeiten Müller,Königszinse 109.
Cruter.
Hans. 1480 anscheinend in Valencia,offenbar ein jüngerer Geselle(3,160)
Kur, von (ob von St. Gallen?).
* Jörg, von. War 1437 zur Beitreibung einer Schuld eines Lübeckersbeauftragt (Schulte 2, Nr. 368). Er war wohl Faktor in Nürnberg,ebenso 1438 und 1444. Lütfried Muntprat hatte diesem Jörg, fernerKonrad Täschler, Ulrich Stoß von Bavensburg und Peter Cristan zu-sammen 2200 fl rh. vorgestreckt, gegen einen Jahreszins von 100 fl rh.,dieser war halb auf der Frankfurter Fasten-, halb auf der Herbstmessefällig. Es hat den Anschein, daß Lütfried den vier Gesellen das Geldunter Bürgschaft von Ital Humpis für die Einlage vorschoß (Urkundevon 1437, Zeitschrift f. Gesch. des Oberrheins, 32, 156).
Ein Hans Baptista von Kur 1525 unter den guten Schuldnern (413 fl).Ein Konrad Curer Bürgermeister zu St. Gallen, U.-B. St. Gallen, 5 Beg.
Ehinger (von Ulm und Konstanz).
Jörg Ehinger war vor 1458 Geselle, wanderte aus Ulm aus. Vgl. unterUlm § 78. Vielleicht war Dr. utr. jur. Jörg E., seit 1466 kaiserlicherKammerprokurator Fiskal (Chmel 4453), sein Sohn.
1 Hampe, Oswald und Kaspar Krell, Mitteil. d. Germ. Nat.-Mus. 1896,S. 33 ff. und Heinz Braune im Münchener Jahrb. f. bildende Kunst 1907, 2,28.
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