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Drittes Buch. Technik des Handels. 1. Kapitel. § 14
Die eigentliche Bechnung ergibt:
Einnahmen:
fl ß hl
Aus Warenerlös . 23187. 2. 1.
Geldeinnahmen . 1028. 7. —
Ausgaben:fl
24215. 9. 1.Weniger Schulden 1493. 6. 6.
ß hl
Geldzahlungen bar 17107. 6.10.Geld zuzuschreiben 647. 8. 10.Einzelausgaben . 393. 19. 9.Wareneinkauf . . 7343. — 5.Auf Pracht . . . 173. 9. —
25708. 15. 7.
25665. 4. 10.
Es fehlten also Geßler 43 fl 10 ß 9 hl.
Diese Bechnung ermöglicht es nicht, den Gewinn festzustellen.Das aber kann die Zentrale durch Vergleich der Beehnungen undder gleich zu erwähnenden Zettel erreichen. Die Bechnung ist eineauf die anderen Bücher desGeliegers gestützte systematische Schluß-rechnung, die nach Sachrubriken geordnet ist.
Noch von einer zweiten Geliegerrechnung wissen wir Näheres. Esist die von 1479 für Valencia. Daß sie eine Geldabrechnung bot, istauch bei einer einfachen Buchführung verständlich, den Abschlußbezeichnet Hans Cunrad Muntprat als Bilanz. Er schreibt weiter:„Auch findet sich alles Gut recht, denn nur bei dem geschlagenenKupfer gehen uns 2 rub ab und so viel U. Kann uns nicht ver-wundern, wie es zugeht und geht allweg daran ab und sollte dochbillig Bisiko daran sein. Wissen schier es nicht, ob man es im Schiffegestohlen hat oder nicht, es kamen ettliche Ballen gar übel ,rinckats'an". 1 Das beweist, daß allerdings beim Empfang nicht ordentlichnachgewogen worden war, daß aber doch auch eine Buchführungnach den Warengattungen bestand, daß also die Sachrubriken sehrweit durchgeführt wurden.
Eine Generalrechnung ist auch von Saragossa für 10 Monateerhalten, aber im Jahre 1523 war dieses Gelieger schon am Erliegen,noch trauriger ist das Bild der anschließenden Bechnung bis 1526. 2
Auch über den Umsatz einzelner anderer Gelieger können wir ausder Zeit von 1494 bis 1500 so viel Auskunft geben, daß das Bilddeutlicher wird. Wir dürfen wohl annehmen, daß die Beehnungenin ihrer Anlage mit der Nürnberger von 1479/80 übereinstimmen.
In Saragossa Hefen 2 Beehnungen vom 3. Juli 1497 bis zum24. Juli 1500, also 36% Monat, die Summen betrugen 30 139 und20 949 U, zusammen 51088 U. Die Nürnberger Beehnungenlaufend vom 24. Juli 1497 bis zum 6. Aug. 1500 erlösten 102 522+ 97 204 = 199 726 fl, die von Valencia laufend vom 13. Mai 1497 biszum 25. Juni 1500 60 423 + 42 931 = 103 354 U Val. Von derBechnung über Avignon, Lyon und Genf wird der Zeitraum auf3 Jahre, der Ertrag auf 85 600 fl angegeben. Bei Mailand ergeben
1 Unten 3, 113. 2 Unten 3,244—48.
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