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1 (1923)
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Die Stellung der Gesellen. Finanzsachen

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Aber auch unter ihnen sind noch sicher einige, die auch persön-lich am Handel teilnahmen. Nur die 7 mit Stern bezeichnetenPersonen gehörten Geschlechtern an, die nicht durch andere Namenals tätig am Handel beteiligt erwiesen sind, bei anderen kann es seinoder war die Einlage Erbteil der Mutter. Der Stadtarzt und derBarbier von Eavensburg waren sicherlich keine Kaufleute. Es er-gibt sich mit Sicherheit, daß die Gesellschaft zwar wohl Einlagenweiterführte, die von tätigen Gesellen herrührten, nicht aber inirgend erheblichem Umfange auch Einlagen von ganz fremdenPersonen aufnahm.

Einen gewissen Anhaltspunkt für die Höhe der einzelnen Ein-lagen bieten die Verzeichnisse über „halbe" und „ganze Ge-winnung". Die höchsten Posten begegnen bei Hans Hinderofen:580 fl (h. G. 1517, er hebt auch sonst nie unter 220 fl ab), dannUlrich Geßler Erben: 536 fl (g. G. dazu 459 fl h. G. 1514, auchsonst regelmäßig große Abhebungen), Heinrich Besserer 502 fl(g. G. + 231 fl h. G. 1507, auch sonst), Ulrich Blarer Erben 498 fl(+267A h. G. 1517), Jakob Eudolf 481 fl (g. G. 1525), OswaldKreU 430 fl (+ 216 fl g. G. 1514, 1503: 200 + 300 fl), Hans Arnolt390 fl (g. G. 1514), Hans Konrad Muntprat 357 fl (g. G. 1497),Alexius Hilleson hatte sein Maximum: 284, Gabriel Geßler 268,Konrad von Ulm 259, Moritz Hürus 234, Hans Kloter 232, HansHilleson jung 229, Jakob Humpis der Alte 211, Gallus Muntprat204, Jakob von Hertenstein und Palle Geßler je 200 fl. Wenn dieGesellschaft 10 % der Einlage abheben Keß — und irgendeine Grenzedes Abhubes mußte bestehen, sonst wäre die Gesellschaft ja dengrößten Schwankungen ausgesetzt und der Laune eines jeden Ge-sellen preisgegeben gewesen —, so konnten die höchsten Einlagennicht wohl unter 10000 fl sein.

Doch ist auch folgendes zu beachten. Die einzige genaue Kontrolleüber ein Konto der Gesellschaft außerhalb der Papiere der Gesell-schaft liefert ein Eechnungsbuch für die Erben von Jakob Humpis(t 1502). Daraus ergibt sich, daß die Gesellschaft nicht ruhig dieDividenden dieser Erben zum Hauptgute schlug, vielmehr sie ganzoder teilweise „aussetzte" zur Zahlung auf 6 oder 7 FrankfurterMessen, und dieseBeträge aus dem Wertbuche ins Schuldbuch über-trug. Folgende Tabelle gibt den Überblick:

Divi-denden-satz

Rech-nungs-jahr

Hauptgutmit Dividendefl ß hl

27

1503

2561. 14. —

22

1507

3133. 13. 4.

25

1510

3250. — —

21

1514

3630. — —

Abgeseztfl ß hl

3. --------- 1

533. 13. 4.250. — —630. — —

Bleibt

an Hauptgut

fl ß hl

2558. — —

2600. — —

3000. — —

3000. — —

HO

1 Herausgenommen für Fastengut.

passet