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1 (1923)
Entstehung
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Äußere Merkmale der Gesellschaft. Zentrale

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N

Gewerbetreibende und Bauern ein besonderes Zeichen (Gemerk).Es findet sich nicht nur in Briefen, es dient vor allem als ein Ver-mögenszeichen auf Ballen, Waren, Briefen und findet sich in vielenBriefen. Manche der Faktoren hatten auch einen Signetstempel,der wohl als Bing getragen wurde in Genf,St. Gallen und Bavensburg verwendete man es,der Kommissar in Bern führte es nicht. 1 In einemProzesse wurde dasBitschitt" des Jos Humpißals die Gesellschaft bindend anerkannt. 2 DasZeichen bestand in einer welligen Bodenlinie,auf deren Mitte sich in längeren oder kürzeren sStrichen eine Linienfigur erhob, von einem mitt-leren Strich (oder Balken im Signet) gehen linksAbb. 2. ein zweiter und rechts zwei weitere aus. In der Abb. 3.^eich'n 8 P itze des ersten Striches ist durch einen Quer- Handels-derG-etell- str i cn em Kreuzzeichen hergestellt, wodurch das Z6 ^ er enschaft religiöse Element zum Ausdruck kommt. Der Humpis

Sinn dieses Zeichens wird dadurch klar, daßClaus im Steinhause es alsBaum" bezeichnet. 3 Ein Baum ohneBlätter aus drei Ästen bestehend. Zum ersten Male kommt es indem Schultheißschen Pormelbuch in einem Schreiben der Stadt Kon-stanz an Genua von 1408 vor, und zwar für Muntpratsche Waren. 4Vielleicht ist also dieses Zeichen auf die Muntprat zurück-zuführen.

Daneben wurde bei der Gesellschaft auch noch eineandere Marke gebraucht, die wohl sicher auf die Humpiszurückgeht; denn ihr Grundzeichen ist ein latei-nisches großes H. Auf dem Querbalken stehtein Kreuz mit einem, zwei oder drei Querbalken.In den Briefen an die Zöllner verwendet es regel-mäßig Moritz Hürus, der aber auch ein beson-deres Zeichen hatte, aber auch Konrad Bader,Hans Wigermann und der Agent in Bern. AuchLutz Geßler hat auf seiner Nürnberger Bech-nung von 1479/80 dieses Zeichen. Zum erstenMale kann ich es 1436 nachweisen. 5

Die Gesellschaft hatte also beim Zeichen fast

, völlig die ursprünglich rein persönliche Natur

der Marke überwunden, bei der Firmenbezeichnung war die ständige

Fortdauer noch nicht erreicht, auch gar nicht erstrebt, vielmehr blieb

1 Briefe an die Zöllner, unten 3, 202 ff.

2 Bieber in Württ. Vierteljahrsh., N. F., 12, 190.

3 Unten 3, 326.

4 Zeitschrift Gesch. des Oberrheins 4, 42. Man hat das Zeichen falsch ge-deutet, es ist deutlich das später allgemein gebrauchte.

5 Schulte 2, 159. Über die Zeichen der Mötteli-und Ankenreute-Gesellschaftenvgl. Buch 7. § 84. 85.

AA

Abb. 4.Handels-zeichen

derHüruss

vonKonstanz

Abb. ö.Siegel-stempel derGesellschaft

(geführt

von einem

Gelieger)

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