niris^lk
lAllll!
'sszc!
Der llll Thal. 4o2
zü staub/ du last auß deinen athem/ so werden sie geschaffen/vnnd vernewerst die gestalt derErden. Also kan man des Muffes ( soll man änderst leben ) gar nit entrathen noch emperen.
Die eygenschafft aber eins jeden gesunden 4uffts ist mittelmässlg / still/ klar/ohn Ne-tel /tempertcrt/nit zü heiß noch zu kalt / nit zü trucken noch zü naß/menschlichem geschlechtam aller bequemsten/ Innerlich vnd Eusserlich Zübzauchen.
Innerlich vnd Ensserltch.
Je dmcknen Winde von Mitternacht verzehren die feuchte/zieren den ieib/vnnd er-'langern das leben.
Aberdiefeuchtevngesunde Wind von Mittag/thün daswiderspit.
AieWind vonAuffgang seind gesundervnnd wol temperiert / vergleichm sich dem Gleny.Glmßen.
Vom Nidergang blasen vnnd wähen die grobe/ongesunde/ vnstäte vnd wanckelbare Herbst,Wind/dem Herbst gleich.
Gleich wie die sanffte/reine/temperierte 4üfft / so weder zü kalt noch zü warm/wederzü dmcken noch zü naß seind / die innerliche kreffte der Menschen erfrewen / stercken/ vnndm böser feuchtigkeit bewahren/ also thun das widerspiel alle ohn temperierte 4üfft/derhal-ben ich ein wenig anzeigen will / warbey man die vngesunde 4üfft ( auff das man sich vonvilenpttsten wisse zühüten)erkennen soll.
Etltche natürliche/gemeine Anzelgung/Wteman
die bösen ^üfft pzüffen vnnd erkennen soll.
ile vzsach / waher/ oder inn welcher Massen die zerstömng der ^ufft kommen/ist nichtAI wol dem Menschen (dieweil solches Hnnlische vnnd Göttliche ding seind) zü erkün-^ vigen/dannofftermals heimliche r^ndHimlsschevrsach der eoreuptionoderzerstö-lung fürfallen / die vns Menschm.perbo:gen seM/sonderlich wann der Allmechtig Gottdie Welt/der Sünden halben / mit Pestllentz vMd allerhand kranckheiten straffen will / solaßt er den ^ufft erstlich vergifft werden.
So vtl aber die Natur belanget/ vnnd vnsgü wissen gebürt/ wöllen wir auß täglicherttfahrung etliche vrsach anzeigen. . ^
Züm ersten/ so ist offenbar/ das der iufft an den otten / als inn Dälern zwischen den ^Bergen/da gemeinlich stille vnd sumpffechte Wasser seind/ nicht güt ist / darumb das außden selben Wassern vnnd gebürge vil dämpff vnd Nebel vbersich sichren / daruon die 4üfftlormmpiert/zerstö:et vnd verändert werden/als dan so werden die ^eut so an gemelten o?-ttmjh^e wohnung haben / gar leichtlich von des selben geschöpfften^uffts wegen / kranckvnv mißfarbig/solchsgtbt die tägltche erfahmng/das allwegen inn solchen Sendern meh:PeMntztsche Feber vnd andere pzesten/dann inn andern hellen öttern einfallen.
Iüm andern/wann die vier zeit im jar / das ist der Glentz/Sommer/Herbst vnnd 2.Winterjhze rechte natürliche qualitet vnnd eygenschafft im witteren vergessen vnd nicht Glentz.Halten/Als nemlich der Glentz soll von Natur warm vnd feucht sein / der Somer helß vnd Sommer,trucken/der Herbst kalt vnd deucken/vnd der Wmter kalt vnd feucht. Soofft nüneinjedezeit)h!e natürllche elgenschafft/wie gemelt/ nit helt/ist ein anzeigung nicht allein verände-rung/ sonder auch ein zerstömng des 4uffts / dardurch dan nachmals vil tödtlicher kranck-hetlm einfallen Besihe Hippoeratem cle ^.ere vnnd ltb iij. Aphoris partieulaj.Arist.llb f.Pzoblematum. ^uic. pnrna 4. cap. cje febtt peiiilen.
ZÜM dtttten/wann im Sommer vil vnnd macherley vngezifer/als Schnaeken/Bse- FMn/Hundsmucken/jgrosse geflügelte ^Omeissenwachsen/vnnd vil seltzamer kriechenderWurm vnd Schlangen gesehen werden/ auch das sich die Meuß jheer gewohnlichen ötterenteussern/ vnder die Erden sich verbergen/vnnd das die Vogel auß dem 4and fah:en/mitvcrlaffung jh:er eygnen Nester/ ist ein merkliche anzeigung das der 4ufft vn das ErdreichNitgesundt seind.
Iüm vierdten/wan im heissen Sommer/ nach einem Regen/vrplötzlich vnnd vnuer-
. ,j