I
Von der kreutter Vnderscheid/
s gesch'.nacks willen bleiben lassen/man nennet doch auch andere krcWr^
m Mffcr/a!s hydwpiper vnd Piperitw/sonst wtll mich bednncken dz diß schon scwä»!
desdemMit.
pcr dem capitcl Jinztbcr Canitium in Auieenna/bey vns nennet man dlß ftembdgc
PkperIndlanum/Hispanicum.
Von der Krafft vnd Würckung.
Hcfferwurtauch inn der arßne^ bet) den alten gelobet/ist aber Von ^at^rölßlüvM!»o:ucken/also mag der Indianisch Pfeffer auch sein.
Innerlich.
Han,/Dawu,ig. ER recht vnd gemein Vfeffer/so wir in der Kuchen kauchc/dienttsch lvoljütWGrimn,en. .^H/ney/dan sem Würckung lst den Harn zübewegen/d' dawungzü helffen/außzüztkwSchleim. den schleim zerthetlen/das Gnmmen züstillen/ vnd flecken vertrctben.Zann chlßt
Ä lccken/Hüsten. man vom Pfeffer/so er gebracht würt in der spetscn/soll er helffen dawen/vn dz bMhgnm,
nicn Men/wann man jhn mtt <Lo:beer bletter eintrincket/den Zähen hüsten oderschicimm-Todte gcburt. dleBmstsollerzertheilen/inn Latwergen eingenoMmenTretbet (also genützet) dmhmvnd todte geburt äuß/inn summa/der Pfeffer gehött in die Kuchen vnd Ayoteckcn.
Hirnsiust Fleckenvttter dei: äugen.Tansieijch.
Eusscrllch.
Fefferzerkewetmit Staphisagria/feubert dz Hirn vö zähen flüssen/WffclmiiCa!peter temperiert vnd angestrichen/zertheilet vnd verdmbet flecken vnderdmaW.
Aloe. Lap. M.
Er Frcmbd Aloe auß Gucchcn Land/ da crhauffch
wachßt/also das man den außgetruckten bzaunen oder tebechcknbitteren safft vber grosse hauffen fürt/wie bey vns das holtz/willnünauch an etlichen orten sich einreissen/ dann inn etlichen ottcn A^lie
zü Rom/zü Andtorsfim Niderland/vnd züNürenbttgMkcrW
in scherbenvnd Gärtenplantiert/seine bletter wachsen amslang/ ^vnd ist etwann ein blatt zweyer finger dick/dnngen also die blelttr jeeine vber das ander/dann sein wurtzel ist fast dick vnd lang / mit neben zincklein bchMdiß gewachs ist am angrijfgantz feißt/ am geschmaek bitter/vnd eines starcken gauche/vie
lange bletter seind zü beiden seitten mit sehe kleinen Äöznlein verwaret/vnd wlewoldß^
wachs güt ausfzübnngen/wiewir bald hören werden / so will es doch in vnsem ianvcnmtzur blüet kommen/wie Dioseo.lib.ch.eap.xxiij.dauon Meldung thut/ als er spmht/ derM ^stock b:ingetweisseblümenauffseinemstcngel/»c'. «
Bey vns wachßt das kraut gern / vnnd sonderlich gegen Herbst ist es am frcudiM ^bleibet vberWmtergrün. Her:Mg-Sell.nger von Nurenberg /henckttc-llch-»
?««-/»». stauven vber Winter inn sein Schzeibsiuben / mit «vurtzcl vnd kraut/ dann» bicitcnD "schön grün/als weren sie erst auß dem Garten kommen/hat jh? etlich biß ins sunfft M al-so erhalten / seind jhm eines theyls von Venedig / die anderen von Hsebona gcsandttMden / soll erstmals von einem gefangnen Türeken auß Constantinopel /aleenlilttliiCatianer gefangen ward/inns -land kommen sein/Jeßgemelte frembde AlomschcHer: Iö:g ^)ell!ilger Jarlichs im Sommer inn fein Garten/ dann» wachßt jitt >wenig grösser/ gegen dem Winter grabt er sieauß/ hencket sie inn sein Stüblein / m^'sahet sie an jh: natürliche farb züuerlieren/ als wer sie verMben/anff die dH ^