Druckschrift 
Kreütterbuch,|| Darin vnderscheidt, Nam=||men vnd Würckung der Kreütter, Stau=||den/ Hecken vñ Beumen/ Sampt jhren Fr#[ue]chten/ so inn Teutschen || Landen wachsen ... || Jtem von den vier Elementen/ zamen vnd wilden Thieren ... || Auch wie alle Speiß vnnd Dranck/ Gesunden || vnd Krancken/ dargereicht werden sollen.|| Alles durch H. Hieronymum Bock ... || beschriben.|| Jetzund zům Andern mal ... || gebessert vnd gemehret ... Durch den Hoch=||gelehrten MELCHIOREM SEBIZIVM Silesium, Der Artzney Doctorn/|| vnd Ordinarium der Statt Straßburg.|| Sampt drey n#[ue]tzlichen Registern.||
Entstehung
Seite
11v
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Weiber flusi/Todtegeburt.

Gifft/Gifftigeblf; der Thier.Harn/ S'iem/Eifftig: thier versagen.

Todte gcburt.

Pfeil/Dorn.Sprelssen.

Von derkrentter Vnderschetd/

Innerlich.

'^^Jckam krautwie Poley gcnültt/trcibt nicht allem den Weibischen stuß/sonder auchdie ander geburt vnd die todten Kinder.

Ein Rauch von Dictam kraut gemacht/ khüt dergleichen-

Weitter so dLeibt derDictam safft/oder ein wem darmit gesotte/ alle Gifft auß/ heilet E?^die gebissene Wunden der gifftigen Thieren/reiniget vnd heylek sie wunderbarlich.Dcßgleichenso treibt auch dlser safft den Harn vnnd Stein. ^

Es ist des krauts venuögen so mechtig/ das die gijftige Thier vom geruch müssen weichen vnd raumen.Dictam lst in summa ein rechterDriaek-

Die Weiber sollen auch Visen pttsten Mütterzepfflin darauß formiren/ vnnd;üsich nemen/auch sich von vnden auff mit disem kraut bereüchen. 1-

Eusserltch.

/^Tlich melden derDictam ziehe alle eingeschossene pfeyi/dom/vnd splissen hewuß/ ^H^nicht allein dem menschen daraujfgelegt /Ander auch wann das Vihe von Aictam hK UM

Uet/sollen die pft:l herauß fallen/Besihe Vergllllb/lj.Aenctd.

H

Mily/Gifftigewunden.

Fallende sucht,podagram.

Dasverstchcich vom dn'lten Dictam Diosco. tlb iij. Cap.Miiij. ^ ^

Dictam zerstoss'en/pflastcre weiß auff das Miltz gelegt/verzert das selbig. ^ W

DersafftvonDictaminndieglfftigeWundengethonderWaffenvnd wildenthie- zren/heilet die selben ohn schaden.

Der anderDietam sovnsereArtzctbzauchen/gchöttvnderdie Päonien wurtzel/vndnichthieher- W

^ Bibergeil vnd Dietam/gepuluert mit Rautten safftgemischet/vndinndie Nasen /jgelassen/soll gut sein für die fallende Süeht.

^>ly auß Dictam blümen/vbergelegt mit reinen düchlin/stillet de schmertzen desAp-perlins so von kaltm flüssen cndtstanoen. 1-

Von Yen Basitgen.

Kap. vlij.

E R Basilgen krcuttcr scind d.'cy / zwo zam/ die diitt

wild. Die zwo muß man inn Garten Iarlichs ziehen vom sa-men inn dem Meyen. Die Edelst vnnd schönst ist die klein/würtein stammlein mit vilen ästlein/ einem deauschlcchtenBaumlingleich. Die blatlin vergleichen sich dem Maiet on/doch ein weniggrösser/ eins köstlichen lieblichen geruchs.

Die ander ist grösser mit Bleuer vnnd stengel. Die blctteran diser Basilgen vergleichen sich dem kleinen Parietaria vnnd Bengelkraut. Etllchsblüet gantz schneeweiß / dieandern kaun leibfarb. Vmb den runden stengel/wieandcrroten Binsaug/erzeigen sich die blümlin an der Basilgen.

Die dtttt Basilg darffman nit allwegen vom jamen Zichen.<Dann sie kompt jarlichs

von