Vomde.
werde/demselben vnd mir zu güt/ cm besonderen Patron vnd Hütter wollen envöhlen vnd
bestellen. .
Dieweil dann E G-ohn das für mich solche so:g tragen/deren ich m ich )ü den allerbesten Freunden solt billich inn meinem anfechten versehen haben/nit geschehene Wie kanzch dann nur vnnd meinem Gewächß garten hienfürter em treweren gewisseren Patron/dann eben E G« erkiesend Dann da ich noch mn den aller grösten vngefellen menschlicheranfechtung staek/ auch da ich armüt vnnd grosser schwaehheit halben beynahe versunckenwarc/auchkeino EnettersoderHeiffersaussErden Michgetresten kundt/da haben E G- .( wiewol fer: von nur wohnende) meme anfechten vernommen/ vnd also bald neben jhrengrossen v^faltigen ^ands gesehefften/ neben der ^ands regierung/vnnd den grossen köstli-chen vllen bäwen/ als der schönen Malm ülen/ der Fischwciher/ der newen Schasscreicn/vnd des Hauß Boeherbaehs/ auch des külen holdseligen springenden Brunnens zü.Sar-bnlcken/vnd deralter schönsten/gewaltigsten/ Keyserkchen steinen B^ueken/vber den lieb-liehen Wasser stram die Sargenant/ mtt welchem sie hefftig/ stäts ohn vnderlaft/bcladen/vnd jhren Gnaden damit em ewig werende gedeehtnuß auffgerlcht haben/ niehr desto we-niger meiner vnd der meinen gnediglichen angenonimen /auß meinem anfechten / gleichalsauß der tieffen Hellen gezogen/vnd!nn jhr G behausung gehn Sa:brucken lassen füh-ren/vndervnd vbertn allen dingen gnediglich mitgetheilt/gegen mirdermassen beweiset/alsweren E G. der aller »ehesten meiner verwandten gesipten Freund emer/das ich wolsagen kan E.G. haben sich meiner (gleichwie der fwm Samariter desverwundten) zumaller höchsten angenommen/meiner wol gepflegt vn trewkeh pflegen lassen Ich gesehweigDer grossen trewen/ so E- K. liebste Gemahel/ Fraw Apolloma an nur vnd den meinen be-weiset/ vnnd noch täglich erzeuget/ welches ich vnnd alle meine verwandte / vmb beide jhreGnaden nimmer mehr wissen zu verdienen. Ich muß allein solche empfangene Gnedlge»volthat mit danckbarnwotten rühmen/vnd öffentlich inn der Welt lasten erschallen vnderklingen. Damit ich aber )eyund für empfangene wolthat etwas zu einer gedeehtnuß ver-lasse/Thu ich wie andere arme^eut/ so grosse gaben züuerscheneken nicht haben/müssensmit geringeremaußrichten/wie Cato sagt. Vmb des willen GnedigerHer:/so vbergebevnd stelle E. G- ich diß ncw Gewächsbüch eigenthümlich/wie es jetzundt ist/gantz vnd garzü ewigen Zeiten vnd gedeehtnuß/ihres gefallens damit zü schalten vnd zu walten/zü jhrenHanden. Dabey gar vndertheniglich bittende/sie wollene also inn Gnaden von mlran-nemen/ auch mich sampt disem Kreutterbüch/Hinfütter wie allwegeninn milter Gnadenlassen befohlen sein. Darneben will ich den Allmeehtigen Gott trewlich anruffen vnd bit-ten/das er E G auch derselben liebste Gemahel/Fraw Apolloniam/sampt bcderjhrerGnaden gantzer Ircündtsehafft/Rhät/Hossgesindvnnd ^andschajft/ innfnsehervnndlangwiriger/ gesunder/ sidlicher/ frölicher Regierung lange Zeit erhalten vnnd bewa-ren/ Amen. Datum Sarb.'ückenhcut Mitwochs/denvierdtenFcbruanj. Anno-Lf.
Gnadet».
Vndertheniger/
DttusUvilliger
HicronymusBock.