Inhalts-Ubersicht.
I. Einleitung: Altgermanisches Sonnenjahr und Naturreligion, germa-nische Himmmelsgötler, Frühlingsgötter, Erdgeister, Göttersajen, religiöseBräuche in der alten Literatur, im pfälzischen Volkstum Seite 1—3. — Christ-liches Kirchenjahr, seine Bedeutung, sein Beginn; seit 496 römisch-christlicheKultur, römisch-katholische Religion und Weltanschauung S. 4. — Kämpfezwischen der germanischen und christlichen Religion, Sieg des Christentums,Verchristlichung altgermanischer Sitten, Toleranz der christlichen Glaubens-boten S. 5. — Erhaltene Reste des alten Volkstums, das neue, christl. Volks-tum, verschiedene Anfänge des Kircnenjahres S. 6. — Der Gregorianischeund andere Kalender, bewegliche Feste und Osterzyklen, Festanfang amVorabend, ihre Oktav, Monatsnamen S. 7 u. 142. — Die 3 christl. Hauptfeste,ihr doppelter Kranz von alten Bräuchen S. 8. — Frühchristliches Volkstumin der frühchristl. Literatur und in alten Kirchenkalendern S. 9. — Unter-drückung alter Mißbräuche, Intoleranz staatlicher und kirchlicher Ämter,künstliche Wiedereinführung alter Feste, des Sommertages u. Jokannisfeuers,erhaltenes Volkstum in der Hinterpfalz S, 10. — Schönheit und Unentbehrlich-keit dieses Volkstums, die Gottesverehrung und Vergöttlichung der Natur S. 11.
— Das Kirchentum, das kirchl. Volkstum, seine Heiligkeit, Vorwiegen deschristlichen Mittelalters, sein Einfluß. Pflicht pietätvoller Behandlung S. 12. —Liturgie u. Volkstum, Vorchristliches im Christentum, bisherige Literatur S. 13.
— Einbeziehung des kirchlichen Volkstums zur Volkskunde und Volkstums-kunde. Unser Volkstum ist nicht Mosaik, sondern ein zusammenhängendes,einheitliches, lebendiges Ganze, ein Ahnenerbe, teils modern, teils altfränkisch;seine jährliche Wiederholung in Dorf und Dom S. 15.
II. Der Weihnachtsfestkreis: Anfang am 1. Sonntage des Advent,Orakel der Jerichorosen, die 2 Evangelien vom Weltuntergang u. Weltgericht,die Büß- und Vorbereitungszeit, ihre Kircheniarbe S. 16. — Roratemessen,Umzug unerlöster Geister S. 17. — Der Einaug von Scharfeneck, sein Jagd-gefolge, die Erlösung der Scharfenecker S. 18. — Abstinenz und Quatember-tage, Sonntag Gaudete, Erntedankfest, Winterleiden und Freuden S. 19. —Schlachtfeste und ihre Sendgaben, Metzelsuppe, Wurstarten, Zerlegung, Ver-teilung und Verwendung des Fleisches S. 20/21. — Sankt Nikolaus, KnechtRupprecht, der Pelzenickel S. 22/23. — Die städtischen Nikoläuse, Umzug desweiblichen Christkindes S. 24. — Der hl. Abend, die lange Nacht, die Kunkel-stuben, die hl. Nacht S. 25/26. — Der Zuckerbaum, Bescherung für Mädchen,Puppenspiele; Bescherung für Buben, für Erwachsene; das arme ChristkindS. 27/28. — Weihnachten in der Stadt S 29. — Weihnachtsarbeiten, Weihnachts-erinnerungen, Glück nach der Bescherung, die Geister der hl. Nacht S. 30/31.
— Die Bleigießer, Vorbereitung zur Christmette, Begrüßung des hl. ChristS. 32. — Das Schreckläuten, Christmette, Weihnachtskrippe, Weihnachtsliederder brennende Christbaum S. 33. — Die 3 Weihnachtsämter, ihr Besuch, ihreWeihe, ihr Opiergang, Weihnachtsvesper, Festkaffee, zweiter Christbaumglanz,Festabend S. 34. —. Der 2. Weihnachtstag, Neujahr für Dienstboten, ihr Ver-hältnis zur Familie S. 35. — Verhältnis von Mann u. Frau, ihre Not, ihre Eheund Ehebänder S. 36. — Ihre Eheschließung; Bekanntschaft, Werbung, Ver-lobung, Ausstattung, Hochzeitskleider S. 37. — Amtliche Anschlagung, Aus-rufung, Brautexamen Ziviltrauung, Bürgereid, Hochzeit S. 38. — KirchlicheTrauung, Opfergang, Freikauf, Glückwünsche, Festmahl S. 39. — Schuhraub,Umzug im Dorfe, Zuckerkauf, Glückwunsch der Köchin, eigenes Heim, Aus-