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oberen Queichtale und in dem sich daranschliefzenden Dern-bachtale einst jährlich miterlebte und auch bei andern lebendigsah. Ein Volkstum, das wir Dorfkinder dann mit dem Segender Eltern und mit den guten Lehren der Verwandten und Nach-barn als ein heiliges Ahnenerbe und Heimatgutmitbekommen haben auf die lange, harte Lebensreise, und daswir dann im eigenen Hause nach unseren Verhältnissen weiter-führten.
Manches davon ist in der grofzen, leichtlebigen und rasch-lebigen modernen Welt seitdem wohl unmodern geworden, so-dafz es in seiner alten Frömmigkeit und Einfalt der heutigenAufklärung und monistischen Lebensauffassung nicht mehrallenthalben entspricht. Anderes ist wohl auch schon früherbei uns im Dorfe „altfränkisch" und unfromm und für religiösängstliche Gemüter anstöfzig gewesen. Der Kulturfortschritthat indes, so hoffe ich, all das Unebene auch bei uns beinahebeseitigt und das Schiefe fadengerade gemacht, genau so, wiemeine und seine scharfen Kritiker auf beiden Seiten es heuteetwa haben wollen. Nur bei mir ist das alte Volkstum meinerHeimat und meiner Jugendzeit ein Heimatgut und ein Heilig-tum geblieben, an dem ich noch mit ganzer Seele hänge, undan dem darum in mir und von mir wissentlich gar nichts ge-ändert werden soll. Nur sein liturgischer Teil soll mit derLiturgie der Bischofskirche, die wir im Dome zu Speyer nochalle Jahre miterleben können, bisweilen in Verbindung gebrachtwerden, wo dieses zur Ergänzung und Abrundung notwendig ist.
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