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Die Ausgaben der Imitatio Christi in der Kölner Stadtbibliothek
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dem Wallrafschen Museum,unter der Verbindlichkeit", wie esim Testamente heisst.dafür vierhundert Messen lesen zu lassen".In der Sitzung vom 12. December 1848 beschloss der Gemeinderatder Stadt Köln in Anerkennung des Wertes der Sammlung dieAnnahme dieses Vermächtnisses. Von den 400 Messen wurden ein ehrendes Zeichen für den Verstorbenen! 174 freiwilligvon Mitgliedern des hiesigen Klerus übernommen.

Gleichzeitig mit der Sammlung gingen in den Besitz derStadt über: eine Anzahl von Schriften zur Frage über denVerfasser der Imitatio, ferner ein starker Quartband von Aus-zügen aus Streitschriften zu dieser Frage und ein Verzeichnisvon 1500 Ausgaben bezw. Übersetzungen der Imitatio, nach demDruckorte und weiterhin chronologisch geordnet, mit verstreutenAnmerkungen, beide von der Hand Büllingen's in sorgsamerWeise, letzteres jedoch ohne höheren bibliographischen Wert,zusammengestellt. x )

Es erübrigen zum Schlüsse noch einige Angaben über dieGrundsätze, nach denen die Katalogisierung erfolgt ist.

Was die spätem Drucke, Abteilung II, betrifft, so sind fürsie die im ersten Hefte dieser Veröffentlichungen (S. 57 ff.) auf-gestellten Regeln zur Anwendung gebracht. Abweichungen sindnur in wenigen Fällen eingetreten, wo sie durch die Rücksichtauf die Drucklegung oder durch die Natur einer Spezialbiblio-graphie gerechtfertigt erschienen. Es sind so die Angaben überAuflage und Herausgeber nicht in abgekürzter Form gegeben,bei mehreren Teilen derselben Ausgabe sind im Falle einer auchnur kleinen Verschiedenheit im Titel die Teile einzeln aufgeführtworden, 2 ) es ist ferner, da die übliche Blattzählung einen wirk-lichen Massstab für die Grösse des Buches nicht abgiebt unddie Ausgaben der Imitatio sich ihrer Grösse nach in den aller-weitesten Grenzen bewegen, die Höhe des Satzes, einschliesslichSignaturen und Blattzahlen, in Centimetern zur Bezeichnung des

1) Einen jetzt sehr selten gewordenen Katalog der Biillingen'schenSammlung für buchhändlerische Zwecke hat seiner Zeit der AntiquarH. Lempertz sen., welchem die Sammlung ursprünglich zur Versteigerungübergeben worden war, angefertigt und mir freundlichst zur Einsicht über-lassen; er hat Backer offenbar als Hauptquelle für seine Angaben bezüglichdes Kölner Bestandes gedient.

2) Vergl. Nr. 357.