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Die Ausgaben der Imitatio Christi in der Kölner Stadtbibliothek
Entstehung
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XI
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XI

Arbeit nur ein kleiner Teil seiner Angaben auf eigener An-schauung ruhen konnte und offenbar geruht hat, er vielmehr beidem überwiegend grössern sich auf mehr oder weniger ungenaueund unvollständige Citate Anderer stützen musste, so dass beieiner grossen Zahl von Ausgaben nur Druckort, Drucker undJahr des Druckes ihm zu Gebote standen und daher vielfacheWiederholungen nicht zu vermeiden waren.

Mangelhaft vor allem sind die alten Drucke verzeichnet.Die von Hain bereits aufgeführten sind in derselben Weise, wiebei diesem, ohne erneute Prüfung der Drucke selbst beschrieben,vielfach sind die Angaben Hain's, welche ohnehin in den meistenhier in Betracht kommenden Fällen Ungenauigkeiten enthalten, nochdurch Druckfehler entstellt, welche überhaupt zahlreicher, als ineinem bibliographischen Werke erwünscht sein kann, sich finden. 1 )Die Beschreibungen, welche nicht dem Hain'schen Eepertoriumentnommen sind, müssen als vollkommen ungenügend angesehenwerden. Arthur Loth's Urteil in der Notice historique et biblio-graphique der Pariser Ausgabe von 1876:la bibliographique delTmitation n'est plus ä faire", kann demnach nicht als zutreffendgelten, wie denn auch Backer selbst weit davon entfernt ist, seinWerk als ein abschliessendes zu betrachten. Ein von ihm inAussicht gestelltes Supplement, welches ausser Nachträgen auchVerbesserungen enthalten sollte, ist jedoch bisher nicht zumDrucke gelangt. So erschien denn schon aus diesen Gründeneine Bibliographie der auf der hiesigen Stadtbibliothek befind-lichen Sammlung von Ausgaben der Imitatio Christi nicht über-flüssig, zumal da diese Sammlung eine Reihe seltener und selten-ster Drucke in sich birgt und an Umfang zu den bedeutendsten

1) Bei der vorliegenden Bibliographie hat eine sorgfältige Revisiondes Druckes stattgehabt, und es darf wenigstens die Hoffnung auf voll-kommene Authentie in der Wiedergabe der Titel ausgesprochen werden.Es ist aus diesem Grunde bei den Druckfehlern der Originale von der Hin-zufügung des üblichensie!", welches die ohnehin im ersten Teile zahl-reichen Klammern noch vermehrt haben würde, abgesehen worden. (Vergl.:i statt t [Nr. 4], Donini statt Domini [18], Soccor statt Soctor [20], das häu-figere nachnolgung statt nachuolgung, kvctO-etonqüetou statt ctvaS-ewQtifheiau[422, 423], zunor st. zuvor [263], u. a. m.) Nur im ersten Bogen ist einkleines Verseheu zu verzeichnen, es ist hier überall etc. statt et. c. zulesen.