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Heinrich v. Höveln seinem eigenen schriftlichen Geständnissnach von der reinen lutherischen Lehre und Kirche, darin ergeboren und erzogen, und von dem darin üblichen und in Gottes-wort auch löblichen christlichen Verordnungen gegründetenöffentlichen Gottesdienst, worzu er demnach als ein Eeichsuntcr-than vermöge königlicher Kirchen-Ordnung verbunden, und die-selbe zu bekennen und zu halten pflichtig ist, sich abgesondertund davon abgetreten; daneben von derselben irrige Meinungenund lästerliche Eedensarten bis auf diese Stunde geheget undführet, und obzwar ihn einige Herren Prediger vorlängst sowohlin gesunden Tagen, als in seiner letzten Krankheit von solchenIrrwegen durch oftmaliges Zureden abführen wollen, er auchdesfalls etliche Male consistorialiter vorgestellt worden, er sichdennoch nicht unterrichten noch bewegen lassen, solche heilsameVermahnungen, dazu ihm überflüssige Bedenkzeit gelassen, anzu-nehmen, sondern sich vielmehr so schrift- als mündlich vormConsistorio von seiner Meinung und überreichter Bekenntnissnicht abzutreten erkläret, unterdessen in solcher seiner Schriftdie christlichen Kirchenversammlungen und den öffentlichenGottesdienst mit Beten, Singen, Predigen, Pasten und Abend-mahlreichen, Almosengeben und dergleichen ganz verachtet undvor Heidnisch, Unchristlich und Teuflisch hält und daher zukeiner Kirche und Lehre, die er alle für Secten ausrufet, sichbekennen oder halten könne, dass auch die Bekehrung nichtdurch's Wort Gottes, so er vor einen todten Buchstaben hält,sondern unmittelbar durch Eingebung des Geistes Christi ge-schehen müsse, statuiret, daher unsere Lehrer nur Verkehrerwären, und das ganze Predigtamt als pharisäisch und fleischlichzu verwerfen sei, dass keiner mit gutem Gewissen in obrigkeit-lichem Stande als ein Gewerb wider Christum leben könne,wie auch dass er nicht glauben könne, dass ein Prediger, der einMensch wäre, den Leib und das Blut Christi im Abendmahleinem Andern reichen, noch dass ein Ungläubiger dasselbeempfangen könne und was dergleichen längst von der KircheGottes verdammte Irrthümer sind, denen er halsstarrig nicht nurbeipflichtet, sondern auch in Gesellschaften ärgerlich ausbreitet,auch davon nicht ablassen will: Als wird er, Henrich von