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Köln.
Erste Matrikel von 1388—1425.
1. 1400, zw. 24. März und 28. Juni. Gherardus de Riga,
dyocesis Rigensis, ad jura canonica. Non solvit. Der Heraus-geber der Kölner Matrikel bemerkt bei dieser Inscription: „Vornon solvit steht t (= gleich nichil?), solvit durchgestrichen;auf dem Rande links steht: gratis, quia servitor magistri Theo-dorici Dystel." Wer Theodoricus Dystel ist, hat nichtgefunden werden können, ebensowenig ist klar, was unter ser-vitor zu verstehen ist, da Gherardus doch wohl zum Studiumdes canonischen Eechts sich hat immatriculiren lassen. Auchhinsichtlich der Person des Gerardus ist nichts weiteres zuermitteln gewesen.
2. 1402, zw. 7. Octbr. und 20. Decbr. Henricus Bevermannde Terbaco in artibus. Terbaco ist wol verlesen für Terbato,das ist Dorpat. In Dorpat gab es um diese Zeit von 1386—1402einen Bürgermeister Johann Bevermann (ÜB. 1251, 93, 1459,1602, 1925. HB. 1256—1430, II. Nr, 323, V. 61) und der Obigeist wohl ein Sohn desselben.
3. 1403, zw. März und Juni. Gerwinus Wynkel, diocesis Ri-gensis ad artes, solvit. Hermann Winkel kommt in den Jahren1391—1400 als Rathsherr in Riga vor, der in dem letzten Jahresich auf dem Hansetage zu Lübeck befindet. Gerwinus istwahrscheinlich sein Sohn, der, gleich vielen Söhnen von Raths-herren, sich dem geistlichen Stande widmete.
4. ------. Johannes Trappe (1. Treppe) Rigensis, Rigensis
diocesis ad artes, solvit. Er wurde 1407 zu Weihnachten inPrag Baccalaureus. Johann Treppe ist im Jahre 1417 cano-nicus und thesaurarius ecclesiae Rigensis und in den Jahren1424 und 1428 Domherr zu Riga. Siehe oben Prag. Nr. 33.
5. 1406, nach 9. Oct. Dns. Johannes de Varensbech, canonicusecclesiae Oziliensis ad artes, solvit. Aus livländischen Urkundenist dieser Oeselsche Domherr noch nicht bekannt. In einer An-