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1 (1884) Prag, Köln, Erfurt, Rostock, Heidelberg, Wittenberg, Marburg, Leyden, Erlangen
Entstehung
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Rostock.

Aelteste Matrikel von 1419-1760.

fratres doinus teuto-nicae in Livonia.

1. 1419. Wernerus de Curonia.

2. Georgius de Livonia.

3. 1420. 17. Juli. Jacobus Tuve. Ozaliensis dioecesis.4. ------- Jacobus Tuve. Revaliensis dioecesis.

5. 1421. 14. April. Johannes Sobbe,

6.-------- Bernardus Broyl,

7. -------- Hermannus Yode,

8. 19. Sept. Johannes Rule, famulus duorum de Livonia.Schon im Jahre 1419 hatte der livländische Orden zwei junge

Ordensbrüder, Sobbe und Schilling, nach Lübeck gesandt, inder Absicht, sie die Universität Rostock beziehen zu lassen, so-bald die Errichtung derselben erfolgt sein würde, und dieselbenbei dem derzeitigen Protonotar des Lübeckschen Raths, JohanVoss, untergebracht. Dieser in artibus et juris utriusque Bacca-laureus, 1409 presbyter celebrans an der Marienkirche zu Lübeck,1414 Protonotarius der Stadt Lübeck, als solcher 1415 Abge-sandter der Stadt an den Kaiser Sigismund auf dem Concil zuCostnitz, später juris utriusque doctor, hatte sich für die Be-gründung der Universität Rostock interessirt und wurde zuerst1421 und sodann bis 1429 noch viermal Rector derselben. Esliegen uns zwei Schreiben des livländischen Ordensmeisters Sieg-fried Lander von Spanheym aus den Jahren 1419 und 1420 indieser Angelegenheit vor, welche inEtwas von gelehrtenRostockschen Sachen für gute Freunde", Jahrgang 1740, S. 225u. 226, nach dem in Lübeck befindlichen Original abgedrucktsind und ihres Interesses wegen hier um so mehr darnach wieder-gegeben sein mögen, als dieses Werk, auch selbst in Rostock, zuden grössten Seltenheiten gehört und der Nachtrag zum livlän-dischen Urkundenbuch, wo sie gewiss Aufnahme finden werden,wohl noch längere Zeit ausstehen dürfte.

Unsen früntlichen Grut und was wir gutes umme juwerLeve willen vermögen altyt vor ersame vorsichtige leve Meister

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