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Ersainicheit ucl gandes früntlichen, so wy bögest können derWoldat Gunst und Flyth de gyso früntlieliin uns an den Jungeubewiset, God geve dat wy id kegen juwe Ersamkeit möten vor-deynen, und wy bidden ju vor tan mit flytiger Begher, dat gyvortan dat beste proven by denselven III jungen Heren, tounses Ordens fromen, dat wy gerne mit unsem Orden kegenjuwe Ersamkeit wollen vordenen, wor wy sullen und mögen. Sosenden wy denselben III jungen Heren tbo Teryngen Kost undKledinge (wir können die Zahl nicht verstehen, ob sie 92 oder102 heissen soll) *) Einsehe Gulden in Arnd Salvyen Hus thoLübeck, dar sali man die by emme synden und entfangen, A r ort-mer, als gy schryven umme de Bökere henover to sendende denjungen Heren, so wetet, dat wy de Bökere in unser Liberyehebben, der wy darud nicht oversenden en mögen, sunder möch-ten man mit juw dort sodane Boke the kope hebben, vor eynGelyk dat gy darmede wolden unse besten proven, de wolden wygerne betalen, ok senden wy ju in Arndes Hus eyn TünnikenBigischen Medes, dat gy mit juwen fründen drinken und wybidden ju wowoll dat it cleyne sie, nicht wollen laten vorsmanund by den Jungen vortan des besten wollen vorramen. —Gegeven Biga am nesten Sunavende vor Cantate (4. Mai) anno(14)20. Sunderlix leve Mester Johannes offte wy sust ichtensju mochten to leve bewisen ud unsen Landen, dar bidde wyju umme, unser darane nicht to sparen, und dat gy dat Geld vonArnde entfangen und den jungen Heren ministreren, als en datnütte wird wesen.
Die Aufschrift lautet:
„Dem Ersamen vorsichtigen Mester Johanni Voss in ar-tibus utriusque juris Baccalario und der Stad LübeckProthonotario unsen sundergen guden Fründe mit Wer-dichkeit desses . . .
Von den in diesem Schreiben des 0. M. genannten jungenOrdensbrüdern, welche zum Studium in's Ausland geschickt wordenwaren, ist nur der eine, Johannes Sobbe, am 14. April 1421
*) Dr. Hildebrand in ÜB. Bd. VII. S. 178 giebt nach einer Abschriftvon G. v. d. Ropp die Zahl auf 150 an.
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