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merkung führt der Herausgeber der Kölnischen ältesten Matrikel,Dr. Schmitz, an: „Crecelius (der Verfasser des Aufsatzes: „Ausder I. Matrikel der Universität Köln" in der Vierteljahrsschriftfür Heraldik, Sphragistik und Genealogie. Herausgegeben vondem Verein Herold zu Berlin, VII. Jahrgang, 1879) brieflich:Stammt wohl aus derselben Familie, wie der „Wynricus de Vaeis-bech militaris", der zwischen dem 20. Decbr. 1396 und 23. März1397 immatriculirt wurde. Es gab ein bergisches Rittergeschlechtv. Varensbeck oder Varesbeck, das seinen Namen von demHof Varresbeck (jetzt in der Bürgermeisterei Biberfeld gelegen)führte. Vergl. über dasselbe Zeitschrift des Bergischen Ge-schichtsvereins IV. 241." — In der Kölner Matrikel ist nemlichin der oben angeführten Zeit als immatriculirt aufgeführt: „Wyn-ricus de Vaeisbech, militaris, in jure canonico studens." —Crecelius hält diesen Namen wohl mit Recht für corrumpirt stattVaresbech. Ist dieses richtig, so kann man wohl in diesemImmatriculirten einen Verwandten und Stammgenossen des vor-stehend immatriculirten Johannes de Varensbech, und zwarden Oeselschen Domherrn Winrich Varensbeck sehen, der ineiner livländischen Urkunde um das Jahr 1411 vorkommt, ÜB.Reg. 2231, und es hätte somit auch dieser seine Studien zu Kölngemacht. Die Varensbeke sind ein seit dem Anfange desvierzehnten bis zum Ende des sechszehnten Jahrhunderts in Liv-land ansässiges Adelsgeschlecht (Briefl. Bd. IL, S. 116), ausdem sich Wilhelm Varensbeck durch seine gewaltthätigenStreitigkeiten mit dem Bischof von Oesel, Winrich von Knip-ro de, um 1421 besonders bemerkbar gemacht hat. ÜB. 2572. ZurZeit der Redactionen der liv-, ehst- und kurländischen Adels-matrikel war dasselbe bereits erloschen, woher es denn in den-selben nicht mehr vorkommt.
6. 1408. März 24. Hennigiis Bekeman de Terbato, diocesisejusdem, ad artes. Er ist aller Wahrscheinlichkeit nach der Sohndes Dörptschen Rathmannes Werner Bekeman, welcher 1396(ÜB. 1511) vorkommt. Henning Bekeman ist im Mai 1420 alsProcurator des Rig. Erzbischofs Johannis Habundi in Rom. Von1414—1428 führt er als Scholasticus der Revalschen Kircheeinen heftigen Streit mit den von dem Revaler Rath unterstütz-