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1 (1884) Prag, Köln, Erfurt, Rostock, Heidelberg, Wittenberg, Marburg, Leyden, Erlangen
Entstehung
Seite
XVII
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späterer Zeit haben die jungen Edelleute, wenn sie nicht in denKriegsdienst getreten sind, nach ihrer Heimkehr sich wohl meistauf ihre Landgüter zur Verwaltung derselben niedergelassen.Sie haben sich wohl auch nicht selten dem Dienste des Landesgewidmet und Wahlämter übernommen; aber für diese und ihrejeweiligen Inhaber giebt es keine solche Verzeichnisse, wie siesich in den Rathslinien der Städte Riga und Reval und hinsicht-lich der Prediger in den betreffenden Werken von Karl EduardNapiersky, H. R. Paucker und Theodor Kalimeyer finden, mitAusnahme etwa der von J. Paucker zusammengestellten Reihen-folge der Richter in Harrien und Wierland von 14161665 undvon 13751666 in seinem BucheDie Herren von Lode", S. 132bis 146. Auch die in Hupeis nord. Miscellaneen, Stück 7, 9, 10,1519 und in dessen neuen nord. Miscellaneen, Stück 16, 9,10, 13, 14, 17, 18 enthaltenen Materialien zur AdelsgeschichteLiv-, Ehst- und Kurlands, welche ungeachtet ihrer oft grossenBreite doch dürftig und unsicher sind, und ferner selbst dieMonographieen über einzelne Adelsgeschlechter, wie z. B. derHerren von Behr von F. Vogell, der Herren von der Recke vonConstantin Graf von der Recke-Volmarstein und Otto Baron vonder Recke, des Geschlechts der Ungern-Sternberg von Russwurm,der Freiherren und Grafen von Rosen von Baron Andreas Rosenund der Herren von Lode von J. Paucker geben nur äusserstselten und dann auch nur sehr dürftige Notizen über hier inBetracht kommende studirende Edelleute.

Die Genealogien der Adelsgeschlechter, wie sie in den ge-druckten und den zugänglichen handschriftlichen Materialien vor-liegen, sind ganz unzulänglich und stützen sich, namentlich fürdie ältere Zeit, fast zum grössern Theile auf hie und da in Ur-kunden vorgefundene Namen gleichen Klanges, ohne dass derBeweis für den genealogischen Zusammenhang immer erbrachtwird, was im Gegentheil nur in seltenen Fällen geschieht. Gleichmangelhaft sind auch die Stammtafeln, welche meist sogar einergenauen Angabe der Zeit der Existenz der einzelnen Gliederentbehren und selten Geburts- und Todestag bringen. Aucherwecken die leidigenVerschönerungen", über welche schonder Brigadier von Lieven in Hupel's n. nord. Mise. IX. S. 19

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