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1743, Leyden 1575, Kopenhagen 1475, Upsala 1476, Bologna1158, Abo 1640.
Uebrigens erschien eine blosse Zusammenstellung der Namender Studenten doch noch keineswegs genügend; es ist daher dieSchiefnersche Idee, die späteren Schicksale der Einzelnen zuermitteln, aufgenommen und dabei zugleich möglichst festzu-stellen gesucht worden, aus welchen Lebenskreisen die Studiren-den hervorgegangen sind.
Zu dem Zweck sind insbesondere die provinziellen literari-schen und biographischen Sammelwerke, sowie überhaupt dieprovinzielle Literatur durchsucht, auch einiges Auswärtige, nament-lich Eostocksche literarische Schriften, herbeigezogen worden.Die Durchstöberung der Archive sämmtlicher Städte unsererProvinzen, wie Schiefner vorschlägt, war unthunlich, doch ist dasArchiv des Rigaschen Eaths benutzt und auch die grösstentheilsaus dem Rigaschen Rath herstammende Manuscripten-Sammlung derRigaschen Stadtbibliothek berücksichtigt worden. Dass trotzaller Bemühung von den hier in Betracht kommenden mehr als1500 Personen doch eine Anzahl derselben übrig bleiben musste,von deren späteren Lebensumständen nichts hat ermittelt werdenkönnen, ist begreiflich. Theils haben solche wohl in bescheide-nen Stellungen gestanden und keine solche Wirksamkeit gehabt,welche eine Spur hinterlassen hat, theils sind Manche auch wohlnicht mehr heimgekehrt, sondern im Auslande geblieben, ohneauch dort eine hervorragende Stellung oder eine wissenschaftlicheBedeutung erlangt zu haben. Ferner mag Mancher frühzeitig,selbst schon als Student, wie dies bei mehreren nachweisbar ist,verstorben, Mancher wohl auch verkommen und verdorben sein.
Diejenigen, welche späterhin in öffentlichen Stellungen alsGlieder der Magistrate und als Prediger gestanden oder sichschriftstellerisch bethätigt haben, sind meist unschwer zu er-mitteln gewesen. Schwierigkeiten und viel und meist vergeb-liches Nachsuchen haben die studirenden Edelleute gemacht. Inder Zeit vor der Reformation sind sie oft, gleich vielen Söhnender Rathsherren, in den geistlichen Stand getreten und zuweilenwohl auch im Auslande verblieben, so dass in solchem Falle ihreNamen in den livländischen Urkunden nicht vorkommen. In
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