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der einzelnen Universitäten die Namen der Livländer copiren zulassen. Manchen Nachweis würden auch die verschiedenenDissertationen der Universitäten mit den zahlreichen Lobgedichtender einzelnen Freunde des jedesmaligen Verfassers geben. Füreine gewisse Zeit müssen die Matrikel von Leipzig, Wittenbergund Jena eine reiche Ausbeute geben, auch wohl Königsberg;in Greifswalde kommen auch Livländer vor. Interessant wäreauch eine Liste aus Leyden. Auch auf den Universitäten imNorden, in Upsala und Kopenhagen, hat es dann und wann einenLivländer gegeben, sowie auch in Abo, das sogar noch kurz vorseinem Brande von einigen Livländern besucht wurde."
Die gleiche Idee und der gleiche Wunsch ist auch wieder-holt in unserer Gesellschaft für Geschichte und Alterthumskundeder Ostseeprovinzen Russlands ausgesprochen worden. In derVersammlung der Gesellschaft vom 9. Februar 1877 knüpfteHerr August Buchholtz jun. an einen Vortrag über AugustinusEucaedius, den Verfasser des im zweiten Bande der Scriptoresrerum Livonicarum abgedruckten historischen Gedichts „AulaeumDunaidum", den Vorschlag, auf Kosten der Gesellschaft alle aufden Universitäten Königsberg, Rostock, Leipzig und Heidelbergbis zum Ende des sechszehnten Jahrhunderts studirenden Liv-länder aus den betreffenden Matrikelbüchern verzeichnen zulassen. Da die Gesellschaft sich schon im Besitze von solchenAuszügen aus den gedruckt vorliegenden Universitätsmatrikelnvon Prag, Leyden und Wittenberg (bei letzterer Universität nurbis 1560 reichend) befinde*), und diese herauszugeben beab-
*) Die schon damals im Besitze der Gesellschaft befindlichen Auszügeaus gedruckten Matrikeln waren die folgenden: 1) Aus den „Monumentahistorica universitatis Oar. Ferd. Pragensis", angefertigt durch Herrn VictorHehn, damals Bibliothekar in Petersburg; 2) aus Poerstemann's Album derWittenbergischen Universität, angefertigt durch Herrn Oberlehrer H. Diede-richs in Mitau; 3) aus dem Album studiosorum Academiae Lugduno-Ba-tavae, bis zum Jahre 1875, angefertigt durch Herrn Eedacteur AlexanderBuchholtz. Später kam noch ein zweiter Auszug aus dem Album derUniversität Wittenberg hinzu, den die Gesellschaft ihrem correspondirendenMitgliede Dr. K. Höhlbaum, damals in Göttingen, zu verdanken hatte.Siehe über diese letzterwähnte Erwerbung Sitzungsberichte der Gesellschaftfür Gesch. und Alterthumskunde v. d. J. 1877—81, S. 8. — Schreiber dieseshat diese Auszüge zur Vergleichung und Controle der von ihm selbst an-
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