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Die Stadtbibliothek in Köln : ihre Organisation und Verwaltung ; Beiträge zu ihrer Geschichte
Entstehung
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Vorschriften für die Titelaufnahme.

8. i-Für den Fachkatalog bedarf ea einer sorgfältigen bibliogra-phischen Aufnahme jedes einzelnen Werkes; der Bearbeiter hatdaher alle ihm zu Gebote stehenden Httlfsquellen, und zwar zu-nächst soweit sie in dem zu beschreibenden Werke selbst liegen,zu erschöpfen; die in der Handbibliothek des Bibliothekars auf-gestellten bibliographischen Werke sind in ausgiebigster Weise zubenutzen, erforderlichenfalls auch andere Werke heranzuziehen;zur Serbeifflhrnng der erforderlichen Gleichiuässigkeit in der Be-handlung aller bibliographischen Kragen ist ausserdem neben denaltern Katalogen der Bibliothek als zuverlässigstes Hülfsmittel deralphabetische Sanptkatalog anzusehen und vor der Katalogisie-rung jedes einzelnen Werkes zu Kate zu ziehen.

§. 2.

Der Katalogzettel ist im wesentlichen eine genaue und voll-st&ndige Kopie des Titels des Buches. Dabei sind folgende allge-meinen Grundsätze massgebend:

8- 3.

Die Schrift des Originaltitels ist beizubehalten; ist derselbein andeiii als griechischen, lateinischen oder deutschen Schrift-zeichen gedruckt, so ist eine kurze Wiedergabe des Titels indeutscher Sprache beizufügen. Durchgehende Majuskelschrift istin Minuskeln wiederzugeben; doch sind Majuskeln als Anfangs-buchstaben, und zwar im Satzanfang und bei Eigennamen, 1 ) an-zuwenden, sonst nur da, wo die Sprache des Titels es erfordert.Im übrigen ist die Eigentümlichkeit jedes einzelnen Buches mass-gebend; besteht vom Titel ein Teil in Majuskel-, ein anderer inMinuskel-Schrift, so ist dieser letztere Teil bezüglich der Anwen-dung der grossen Anfangsbuchstaben für den ganzen Titel mass-gebend. Der sehr häufige Fall, dass der Beginn einer Zeile alssolcher durch Anwendung eines grossen Anfangsbuchstabens her-vorgehoben wird, 2 ) bleibt für die Katalogisierung ganz unberück-sichtigt. Lässt sich aus dem Titel des Buches ein hestimmter

') Im weitem Sinne, also auch bei typischen Bezeichnfingen von Schulen,Gesellschaften and dergl.

') In ähnlicher Weise, wie es sonst bei der Drucklegung von Versenmeist üblich ist.