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Werke, der Signaturen und Nummern sowie eines jeden sonstigenHinweises auf den Standort der Bücher. Die letztern waren nachgrössern, mit Rücksicht teils auf die Provenienz, teils auf denInhalt gebildeten Gruppen zusammengestellt. Die Benutzung derBücher war so mit grossen Schwierigkeiten verknüpft, da ihreAuffindung nicht mit der nötigen Sicherheit und Schnelligkeitgeschehen konnte und oft lediglich vom Zufall abhängig war.Eine Revision des Bestandes nach den Katalogen und eine provi-sorische Numerierung wurden mit dem Hinweis auf die für dieHauptarbeit des Bibliotheksekretärs, nämlich die Ausarbeitung desRealkatalogs, vorgesehene kurze Frist von zwei Jahren nach An-ordnung der Bibliothekverwaltung vorläufig vertagt. Für denBearbeiter des Katalogs stand es von vornherein fest, dass eineBibliothek von etwa 35 000 Bänden von einem einzelnen Beamten,welcher überdies noch eine grosse Menge von laufenden Dienst-geschäften für Archiv und Bibliothek zu besorgen hatte, über-haupt nicht in einem so kurzen Zeiträume kunstgerecht katalogi-siert werden könne; auch die vorgesetzte Behörde gewann balddie Überzeugung, dass derartige Arbeiten, wenn sie dem gegen-wärtigen Stande der Bibliothekwissenschaft entsprechen Milien.nach ihrem Wesen, und bis zu einem gewissen Grade auch nachder Individualität des Arbeiters, eine auch nur annähernd sichereVorausberechnung der Zeit ihres AbschliisM'> nicht zulassen; dielaufenden Verwaltungsgeschäfte, die unvorhergesehene Erwerbungmehrerer grössern Sammlungen, die Einrichtung eines kleinemund später des grossen Lesesaales, die Durchsicht der wichtigstenAuktions- und Lagerkataloge konnten nur den geringern Teil derArbeitszeit für die eigentlichen Katalogarbeiten übrig lassen.Doch waren von dem neuen Zettelkataloge im September Issodie Abteilung für Geographie, Geschichte und ihre I Hilfswissen-schaften sowie die ganze Hoffmannsche Sammlung, Dach Ablaufeines weitern Jahres die — später auf Rheinland und Westfalenausgedehnte — Abteilung Stadt und Erzstift Köln und im März1882 auch die Abteilung für Kunst und Kunstgeschichte fertig-gestellt. Es waren das diejenigen Teile der Bibliothek, welcheerfahrungsmässig den stärksten Zuspruch finden; es war zunächstaus den entsprechenden Abteilungen der Syndikats- und derWallrafschen Bibliothek sowie der spätem grössern Erwerbungen
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