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Die Stadtbibliothek in Köln : ihre Organisation und Verwaltung ; Beiträge zu ihrer Geschichte
Entstehung
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Mannes 1 ) ZU gedenken. Wenn der Mangel einer jedeu Traditionin technischen Fragen sowie fast aller, auch der unentbehrlichstenbibliographischen 1 Hilfsmittel eiuen kunstgerecht angelegten KatalogDicht zustande kommen Hess, so sind doch die Ergebnisse seinesSchaffens als Vorarbeiten zu einer Neuordnung der Bibliothek vongrossem Vorteil gewesen. Zu einer dauernden Verwendung eignetBich der von H. Ennen angelegte Katalog aus äusserlichen Grün-den nicht; das Papiermaterial ist das denkbar schlechteste, dünnesgelbes Konzeptpapier; die Titelanfhahme ist bei den neuem Wer-ken eine gekürzte, aber durchweg korrekte; bei den Werken derWallrafschen Bibliothek fand eine neue Aufnahme des Titels nichtBtatt, vielmehr wurden die oben erwähnten altern Zettel, aufKonzeptpapier geklebt, mit eingelegt. Besseres Material, weisserKarton, wurde dagegen verwendet für die Neuaufnahme einesTeiles der alten Drucke aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhun-derts; auch die Ausarbeitung dieses Katalogs ist eine sehr sorg-faltige und reicht zur Orientierung über diese treffliche Samm-lung jedenfalls so lange aus, bis es möglich sein wird, ein nachden heute für die Aufnahme alter Drucke geltenden, neuerdingsin einem Fachblatte dargestellten Grundsätzen*) ausgearbeitetesbibliographisches Verzeichnis zu veröffentlichen. Von weiternArbeiten Hubert Ennens sind noch zu nennen die in Buchformangelegten Verzeichnisse der grammatikalischen und schönwissen-schaftlichen Werke der deutschen und ausländischen Litteratur.Die von dem Genannten bei seinem Ausscheiden hinterlassenenKatalogzettel wurden von dem Verfasser dieses Berichts zunächstdurch Heraussetzung eines Ordnuugswortes vervollständigt und inKapseln zu einem alphabetisch geordneten Ganzen zusammenge-stellt; den Zweck eines alphabetischen Hauptkatalogs konnte dieserKatalog allerdings nur in beschränktem Masse erfüllen; er um-fasste nicht den ganzen Bestand und entbehrte nicht nur allerVerweisungszettel, sondern auch, mit Ausnahme der WallrafschenBibliothek und der grammatikalischen und schönwissenschaftlichen

') Er ist am 26, Mai 1880 zu Sohleiden in der Eitel seinem OheimI.- Linien im Tode vorangegangen.

*) Vgl. (). Milobsack in Peteholdta Neuem Anzeiger für LSibliographi«.*

und Bibliothekswissenschaft, l s ' s -- B. 20 ff.