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3) Montjoie. Am 34. März 1597 schrieb die luth. Ge-meinde in Aachen an den Pfarrer Jeremias Victor in Giessen:'Die Monschawer betrangte Christen belangendt haben wir unssampt ihnen Ew. Ehrwürden wie auch des hern hauptmannszu Giessen und unsers gnedigen fursten und hern (des Land-grafen Ludivig) erzeigter und anerbottener trewer befurder-licher that und rhat dinstlich und underthenig zu bedancken.Wir hoffen, wan gesagte Monschawer nun mehr an ihren ampt-man supplicirn, sie werden guten effectum spüren, bei dasihre wiederumb einzukommen'. (Archiv der evang. Gem. inAachen. Soivohl in Montjoie als in dem benachbarten Imgen-broich reichen die Archivalien der evang. Gemeinde nach gütigerMittheilung des Herrn Pastor Auler in Montjoie nicht überdas Jahr 1700 zurück. Ton dort ist also eine Vermehrung
jmscrer Kenntniss nicht zu erwarten).
4) Stolberg. Die Nachrichten von Eeclclinghausens l. c.I, 230 vermag ich nicht zu belegen. Im Archiv der evang.Gemeinde zu Aachen finden sich dagegen folgende Nachrichtenüber die lutherische Gemeinde in Stoiberg:
Anno 1590 den 29. may auf des herrn zu Stolberg 1 )schriftlich begeren ist herr Johann Engels (der Prediger derAachener Gemeinde) dahin zu ihm gangen.
Auf hern Engels begeren den 1. junii ist herr JohanVietor mit Peter Moll nach Stolberg gangen. Der her zuStolberg begert hern Vietori die Kirch daselbst aufzutragen,dessen er sich auch gegen herrn Engels erklärt hette. Nochbegert er, man wölte ihm, sobaldt sein hausfraw anheimischkerne, des herrn nachtmal mitteilen.
Disses hat der her Vietor den dritten junii dem consis-torio furgetragen.
Den 4. ejusdem auf anordnung des consistorii gehet derherr Vietor mit Peter Zinck gehn Stolberg und handien da-selbst zur versoinung swischen herrn und fraw, begert er der
1) Das war damals Adam von Efferen.