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1 (1886) Zur Kritik sagenhafter Beziehungen Karls des Großen zu Aachen. - Die lutherische Gemeinde zu Aachen im Laufe des 16. Jahrhunderts
Entstehung
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I. 79

herr abermals, es wolle der herr Vietor sampt etlichen desconsistorii uff mittwoch nach pfingsten bey ihm erscheinen,die kirch zu entfangen und S. L. sampt anderen des herrnnachtmal zu reichen.

Den 7. ist disses also dem consistorio von herrn Vietoriund Zinck referirt worden.

Den 10. uf anordnung des consistorii wölte her Vietorund Reinhardt von Hambach bestimpten tag gehn Stolberggehen, weil aber Theis Heep von Zweifel geschrieben,man soltte verziehen bis uf seinen bericht, ist verplieben.

Den 13. hat genannter Theis hern Yietore angezeigt, manmög fürter gehn Stolberg komen, hat aber keinen tag be-stimpt.

(Soiveit die Notiz. Vietor bleibt in Aachen.)Anno 1595 in februario den 24. hat unser gemein alhie demhern Johan Becker, prediger zu Stoelburg zalt, dieweil er sichbeklagt hat, das die gemein zu Stoelburg ime nit völlig zalthaben, so ime wol verheischen, auch so nit haben beybrengenkönnen, also hat unsere gemein gemelten hern Becker dasselbeforts bezalt, als nemblich ad 26 mark 8 thaler.

5) Wassenberg. 1585 April 15 schreibt Dietrich von Pa-lant, Herr zu Breidenbend und Amtmann zu Wassenberg , anden luth. Prediger Johann Engels in Aachen und begert, manwolle Seine Liebden einer van sein collegis zukommen lassen,der die anstehende Ostern aldar uf seinem haus das h. '.Nacht-mail austheilet'. Am 18. April schickte das Consistorium denPrediger Johann Vietor und den Diahon Heinrich Clermontzu dem Ztvecke dorthin.

Dasselbe geschieht 1586; 1592 geht der Prediger Nicolai!sWirich zu demselben Zwecke nach Wassenberg; auch zum Predigengeht Johann Vietor bisweilen hin. 1586 hätte Dietrich von Pa-lant gerne einen ständigen eignen Prediger und spricht dazudie Vermittlung des Aachener Consistoriunis an. Doch scheintdas nicht verwirklicht worden zu sein.