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1 (1886) Zur Kritik sagenhafter Beziehungen Karls des Großen zu Aachen. - Die lutherische Gemeinde zu Aachen im Laufe des 16. Jahrhunderts
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III. Nachr ichten über lutherische Gemein den des16. Jahrhunderts in der Aachener Umgegend.

Von der Gemeinde in der Grafschaft Schieiden, die seit1559 bestand, sehe ich an dieser Stelle ab; ich verweise für sieauf Küllenberg, Geschichtliche Mittheilungen über die evan-gelische Gemeinde zu Schieiden (1837) p. 25 ff.; Braun inden Annalen des hist. Vereins für den Niederrhein III, 116und VIII, 201; Jost, Beleuchtung resp. Berichtigung des Schrift-chens von Küllenberg (1840).

Noch i. J. 1883 behauptet Koch in seiner Ideinen Schrift:Die Beformation im. Herzogthum Jülich (S. 37), dass im Laufedes 16. Jahrhunderts im Herzogthum Jülich keine lutherischenGemeinden entstanden seien. Ich habe bereits in meiner Be-sprechung der KocWschen Publikation (Zeitschr. des AachenerGeschichtsvereins VI, p. 345 ff.) auf das Irrige dieser Behaup-tung aufmerksam gemacht. Im Folgenden stelle ich die frag-mentarischen Nachrichten zusammen, die mir seither aufge-fallen sind.

1) Düren. Vgl. Bonn, Bumpel und Fischbach,Sammlung von Materialien zur Geschichte Bürens S, 318 ff.

2) Linnich. Am 7. April 1592 erklärt Prediger Ni-colaus Wirich im Consistorium der Aachener Gemeinde, aufdem Bückwege von Wassenberg (s. unten) habe er c mit denChristen zu Linnich ein Ordnung gemacht, das dieselh zu nechstergelegenheit ihr tzween zu uns solten senden und sich forder-lich mit uns besprechen, wie sie künftig ihr hauskirch nütz-lich zu versorgen 5 . Es seien in Linnich zwanzig erwachsenePersonen, die der Lehre Luthers folgten. Das Abendmahl tvurdeihnen von Aachen aus gespendet. (Archiv der evang. Gem. inAachen).