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1 (1886) Zur Kritik sagenhafter Beziehungen Karls des Großen zu Aachen. - Die lutherische Gemeinde zu Aachen im Laufe des 16. Jahrhunderts
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68 I.

fromme und gottfurchtige menner ohne inniche fleischlicheaffection an statt der abgangnen zu verordnen, dan die sacheGottes nnsers hern und nicht der menschen ist. Und soln allesontach nachmittags nach gethaner predig ordinari versamlunghalten, wannehr es aber auf ungewonliche tage aus erheblichenorsach bescheiden wirt und innicher ohne seine verthettigungausbleiben würde solle eine mark for die armen in die büchsezu legen verfallen sein.

Prediger.Herr Johann Engels, herr Johann Binder.Es solen die prediger das reine, lautere und unverfälschtewort Gottes predigen und die heilige sacrament sampt allenanderen kirchenceremonien nach Jesu Christi unsers Heilandsbevelch und der ersten unverenderten anno 1530 ubergebenerAugspurgischen Confession und Apologia gebrauch verrichten:des sontags morgens anfangs zu 8 uhren bis 9, Remigii an-fahendt, und Oistern zu 7 Uhren bis 8; nachmittags aberdurchs gantz jähr umb ein uhr bis zwei; in der wochen aberdinsdags morgens und freitags morgens, woferne kein heiligtag vorhanden, und des samstags die buspredig vor dem commu-nicationdag; des sontags morgens die gewonliche evangelia,nachmittags die episteln, in der wochen aber was innen gefeiligaus dem text tractieren. Soln sich auch der krancken undbedrängten cristen mit trewen vermöge ires ampts in trostungund ausdeilung des h. sacraments annemen und in darreichungdesselben jederzeit 2 der diaconen mit sich furdern, damit daschristlich gebet desto mechtiger geschehe.

8) Gutachten des Professors Egidius Hunnius in Marburg, so-wie des Pfarrers Jeremias Vietor in Giessen und des Superintenden-ten Georg Nigrinus inEchzell für die Aachener lutherische Gemeindeüber Mittel zur Abwendung des Verdachtes des Calvinismus.

158 9 Mai 30. or. Archiv der evang. Gemeinde in Aachen.

Gnadt und friedt von Gott unserm vatter undt dem herrnJesu Chi'isto, beneben erbietung unsers christlichen gleubigen