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1 (1886) Zur Kritik sagenhafter Beziehungen Karls des Großen zu Aachen. - Die lutherische Gemeinde zu Aachen im Laufe des 16. Jahrhunderts
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Von den bekannteren Aachener Familien, aus wel-chen Glieder zur lutherischen Gemeinde gehörten und inderselben zeitweilig das Amt der Aeltesten und Diakonenbekleideten, mögen die Namen hier folgen. Es waren dasdie Familien Amya, von Asten, von Beeck, Bode, Clermont,von Coeln, Düppengiesser, von Ehden, Engelbrecht, Erardus,von Erpekom, Fibus, Grünenthal, von Hambach, von derHeggen, von Heinsberg, Herwartz, Kalkberner, Lontzen,Moll, Pastor, Pirn, Ramacher, Ruland, Schorer, Schrick,Stupart, Thelen, Vercken, Wolf, von Zevel, Zimmermannund Zinck.

Was den äussern Wohlstand der Gemeinde betrifft,so sind wir leider bei ihr nicht in der Lage, wie bei derdeutschen reformirten Gemeinde aus den Kassenbüchernjener Zeit genaue Aufstellungen machen zu können. Dochgehören von den genannten Familien mehrere zu denen,welche die Aachener Messingfabrikation und andere Zweigeder Aachener Industrie in hervorragendem Masse vertraten,und ausserdem lässt die Anstellung von drei bis vier Pre-digern mit einem Gehalt von 160225 Thaler bei einerGemeinde von etwa 2000 Personen auf grösseren Wohlstandschliessen 1 ).

Ueber die Einrichtung der Gemeinde ist zu bemerken,dass sich an ihr dieselbe Beobachtung machen lässt, wiean den übrigen lutherischen Gemeinden des Niederrheins a ).

Geburten zur Einwohnerzahl in Deutschland (vgl. Haushofer, Lehr-und Handbuch der Statistik (1882) S. 123) ist für jene Zeit als zuhoch anzusehen, wenn er sich auch nicht bestimmt feststellen lässt.Vgl. Chroniken der deutschen Städte (Nürnberg) II, 503 ff. und dasVerzeichniss der Geburten in Nürnberg 16001641 bei Waldau,Vermischte Beiträge z. Gesch. v. Nürnberg (1788) III, 315.

1) Ausser den Predigerstellen waren noch die Lehrer- und dieKüsterstelle besoldet, erstere zuletzt mit 40, letztere mit 38 Thaler.Als Lehrer finde ich erwähnt 1) Reinier von dem Brandt (15791580) und 2) Philippus Marcelius aus Essen (seit 1595). Als Küsterseit 1591 Gabriel Finger.

2) Für sie vgl. Goebel a. a. 0. II, 440 f.

Hansen, Beiträge. I. 3