116terschieden seyn, welches auch mit der göttlichenWeisheit, und dem sonst gegründeten Geseze“ der Uebereinstimmung besser zu bestehen scheint;se wenn gleich behauptet werden könnte, daß die„ Thierseelen in vollkommnere Körpern zu einer“ vollkommnern Erkenntniß gelangen können, und„ vielleicht dereinst wirklich gelangen; singt Schü-ren nach, und meldet die Gründe der mehrernWahrſcheinlichkeit? Zeigt er die Grundfähigkeitender Seele an, woran es denen Thieren fehle?Erklärt er mit dem Spinoſa (2), daß die Nei-gungen derer Thieren von denen Neigungen dererMenſchen ſo weit unterſchieden ſeyen, als die Na-tur derer Thieren von der menſchlichen Natur?Beweist er, daß dieser Unterschied mit der göttelichen Weisheit, und dem gegründeten Gesetze derUebereinstimmung besser zu bestehen scheine? Er-läutert er aus dem Meier (3), wie behauptetwerden könne, daß die Thierseelen in vollkomnereCörper zu einer vollkomner Erkenntnüsse gelan-gen können, und vielleichte würcklich gelangen?Bestimmt er diese vollkommere Cörper? Setzt ernoch hinzu, daß ein treuer Sylphe (4) seineLina, Nanette, Babette, und Belinde lehre:Denn(2) Ethic Part, III. Propos. LVII. Schol.(3) Im Versuche eines neuen Lehrgebäudes von denSeelen der Thiere.(4) Sylphen seynd kleine Lustgeister, wovon nachzusehenLe Comte de Cabalis, ou Entretiens sur les sciences se-crettes p. m. 11.
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Des catholischen Pfarrers zu Calenberg fortgesetzte Aufklärungen des aechten Actenstucks der Lästerung, Verläumdung und Unverschämtheit aus dem bönnischen Universitäts-Briefschranke
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116
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