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Des catholischen Pfarrers zu Calenberg fortgesetzte Aufklärungen des aechten Actenstucks der Lästerung, Verläumdung und Unverschämtheit aus dem bönnischen Universitäts-Briefschranke
Entstehung
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115§. 9.Wann Jeder (1) von Erklärung der Freyheitdes Willens vorſingt:Da die ganze Controvers, nemlich von der Freyheit, theils bey genauer Be-leuchtung, ſo wichtig nicht iſt, als es anfangtscheinen kann, theils zuletzt auf Untersuchungenberuht, die so leicht nicht völlig ausgemachtwerden können. Scheint es mir am besten,mein Urtheil zurück zu halten; singt Schü-ren ebenfalls nach, daß es ihme am beſten ſchei-ne, sein Urtheil zurück zu halten? Oder erklärter, was die Freyheit eigentlich seye, und welcherGestalten sie würke? Oder merkt er aus demboshaften Spinoſa (2) an, daß Adam die Frey-heit des Willens in der Zeit verlohren habe;wo er denen Begierden des Viehes nachzufolgenangefangen hat?(1) Metaph. §. 51. Bl. 365.(2) Ethices Part. IV. Propos. LXVIII. Schol.§. 10.Wann Feder (1) vorsingtSo ist wohlwahrscheinlicher, daß es ihnen, nemlich denen Thieren, in den Grundfähigkeiten der Seelefehlen müsse; daß die unvernünftigen Thiere inden Seelen, wie in dem Körper von uns un-terſchieden(1) Metaph. F. 56. Bl. 350.