67offen steht, längstens ihre Klagen gebracht ha-„ben? Wenn also jene, die täglich meinen Un-terricht geniessen, die täglich hören, wie nach-„ drücklich mein Vortrag wird, wie mächtig mein“ Herz empor schlägt, wenn ich von der guten„ Sache der Offenbarung zu ihnen spreche, wennd ich ihnen eben die Ehrfurcht gegen Bibel, und„ Religion einzuflössen suche, von welcher meine„ ganze Seele durchdrungen ist; wenn meine Zu-hörer, denen ich die Gründe meiner Behaup-tungen vorlege, die mich, meine Denkart, mei-ne guten Absichten näher kennen, wenn diesemich allgemein schaͤzen; folgt es nicht Son-„ nenklar daraus, daß jener Ruf, welcher biszu den Ohren des hochwürdigen Domkapitelsgedrungen ist, ungegründet sey? daß er dieErfindung unedler Menschen sey, denen, dieExistenz der hiesigen Universität ein Dorn im„Auge ist, die das lästern, was sie nicht ver-stehen, oder beneiden, was sie nicht erreichenkönnen?„Viertens scheint es dem hochwürdigen„ Domkapitel unrecht zu seyn, daß ich„ Deutſch ſchrieb.„Ich glaubte es aus folgenden Gründenthun zu dörfen.„ 1.) Die ganze H. Schrift ward in dendamals üblichen Sprachen geschrieben. Diegriechischen Väter schrieben griechisch, die la-E 2teinischen
Druckschrift
Des catholischen Pfarrers zu Calenberg fortgesetzte Aufklärungen des aechten Actenstucks der Lästerung, Verläumdung und Unverschämtheit aus dem bönnischen Universitäts-Briefschranke
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67
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