56"Da also meine Dissertationen vom katholi-schen und protestantischen Publikum, aus soverschiedenen Gegenden wohl aufgenommen wur-den; bleibt noch ein Schein von Wahrschein-lichkeit übrig für die Behauptung, daß ärger-lich, und die H. Schrift lächerlich machende„Auslegungen darinn enthalten sind? Sollen alle„ auswärtige, in der Bibelexegese geübte Theolo-“ gen blind seyn, weil sie in meinen Disserta-tionen das Gift nicht sahen, welches die fin-stern, in dem Bibelstudium, in der gelehrtenWelt unbewanderten, lichtschenen Männer sahen,„ die jene falsche Gerüchte erregten, welche das„ hochwürdige Domkapitel zu klagen gegen michverleitete?„Ferner kann ich mich hier auf die allge-“ meine Zufriedenheit meiner Zuhörer berufen,deren Anzahl sich gegenwärtig auf fünfzig be-läuft. Unter denselben zählte ich Männer, dieöffentlichen Kirchenämter mit Ruhm vorstunden;Professores die hier, und anderswo öffentlichlehrten, Welt=Priester, die ihre Studien inKölln längst vollendet hatten; Exjesuiten, Lec-tores, Prädicatores, und Priester aus denverschiedensten Orden, die mir nachher einge-" standen haben, daß sie durch köllnische Ge-rüchte wider meine Person vorläufig eingenom-„men waren: Wenn ich in meinen Dissertatio-4 nen, und Vorlesungen die H. Schrift lächerlich4 machte; würden diese alle schweigen? Würdenssie nicht zu dem Throne E. K. D., der jedemoffen
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Des catholischen Pfarrers zu Calenberg fortgesetzte Aufklärungen des aechten Actenstucks der Lästerung, Verläumdung und Unverschämtheit aus dem bönnischen Universitäts-Briefschranke
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