68teinischen lateinisch, beyde in der Volkssprache,in der sie predigten. Wenn ich also in meinerMuttersprache über die Bibel schreibe, so treteich in die Fußstapfen der Apostel, und der apo-stolischen Väter. Sollte dieses unrecht seyn?„ 2.) Meine Dissertationen sind zu nächst“ für meine Schüler bestimmt, die dereinst Volks-lehrer werden sollen. Wie vieles gewinnen diese,wenn sie die Erklärungen über biblische Ge-schichten deutsch lesen, die sie in der Katechese,oder Predigt wieder deutsch vortragen müssen?Und wie eckelhaft ist es einem Theologen, demder Kopf vom alten Schullatein noch schwillt,predigen, und katechesiren zu hören, da er seineGegenstände nicht einmal deutsch ausdrückenkann?113.) Die Schmähschriften wider die Bibelwerden in lebenden Sprachen geschrieben, undsind häufig in den Händen des Volks. Es istalso gut, daß auch jene Abhandlungen in leben-den Sprachen geschrieben werden, in welchenman biblische Schwierigkeiten entwickelt.4.) Die akademischen Schriften, welche„ klein sind, und sich in ihrer Gegend weit ver-breiten, stimmen das Volk zum Nachdenken„ über das wesentliche, und zufällige der Reli-gion. So bleibt es nicht mehr ein Spiel desFanatismus, und läßt sich nicht mehr unterdem falschen Schein von Religionskränkungenzum
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Des catholischen Pfarrers zu Calenberg fortgesetzte Aufklärungen des aechten Actenstucks der Lästerung, Verläumdung und Unverschämtheit aus dem bönnischen Universitäts-Briefschranke
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68
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