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Reute von 1500 fl. aus, von welchen 1000 fl. baar, dieübrigen 500 fl. aber an Wein nnd Getreide angewiesen undverabreicht werden sollen. Zugleich macht er sich verbindlich,zum Anfangsunterricht in der lateinischen Sprache und inder Musik einen tanglichen Lehrer am Kollegium anzustellenund zu besolden, so wie er den Jesuiten auch die an derDomkirche befindliche Nikolans-Kapelle zu ihrem Gottesdienstüberläßt. Die Knaben sollen, nach dem Gebrauche nnd derGewohnheit der Gesellschaft, in drei Klassen unterrichtetwerden und die Glieder derselben in der Domkirche mitPredigen und Unterweisung der Jugend aushelfen >). Am6. November desselben Jahres verpflichten sich Bischof undKapitel nochmals zur Einhaltung des in der Fuudations-urkunde Versprochenen im Vertrauen, daß auch die GesellschaftJesu dem Stiftungszwecke entsprechend stets thätig sein werde^).Das Kollegium wurde neu erbaut und die lateinischeSchule in demselben angelegt. Im Jahr 1675 wurde indiesem Kollegium eine eigene Hauskapelle errichtet, zu welcherauf Iofephstag (19. März) desselben Jahres der Domdechantnnd bischöfliche Vikar, Philipp Wreden von Amccken, inGegenwart vieler Prälaten den Grundstein gelegt hatte, undwelche den heil. Joseph zum Patrou erhielt. Im fol-genden Jahre wurde diefe Kapelle am Tage des h. Wolf-gang (31. Okt.) durch den Mainzer Weihbischof, Adolf Gott-fried Volusius, feierlichst eingeweiht. Nachdem bei der Ein-äscherung durch die Franzosen am 31. Mai 1689 auch dasKollegium der Jesuiten ein Raub der Flammen geworden war,blieben sie einige Wochen ohne festen Wohnsitz, bis sie endlich 1693das bischöfliche Schloß zu Dirmstein bezogen. Von da kehrtensie im Jahr 1703 nach Worms zurück, erbauten ihr Kol-legin»: und singen die lateinische Schule wieder an. Nach
i) Hess, Archiv II. 473—74, Note 234. ^.«wm letieiwr VVorm^tiae,
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^Vormatil»?, <Ii« men«. Nov. sexta.