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uud Paulus, sodauu die Neste der weit überlebensgroßenFigur des hl. Christoph mit dem Jesuskinde im nördlichenKreuzarm. Höchstmcrkwürdig siud die iu der Nikolauslapellcaufgehängten Flügel eines Altaraufsatzes aus dem 13. Jahrh mitden auf Goldgrund gemalten beiden Schutzheiligen der Kircheund den heil Märtyrern Laurentius und Stcphanus, Vou denübrigen Denkmälern sind besonders zu bemerken: der Grab-stein der 3 Iuugfraucu St. Embede, St. Warbede und St.Willibede"), ans der zerstörten Kirche des Frauenklostcrauf dem Audreasberge zu Worms, die Kreuzabnahme Christi,die Geburt unseres Heilandes, der Stammbaum aus demKreuzgang, der Taufstein aus der abgebrochenen Iohanncs-kirche").
Das Domkapitel bestand ans 13 Domherren, darunter5 Prälaten, nemlich 1 Probst, 1 Dekan, 1 Custos, 1 Scho-laster und 1 Sänger, dann 9 Domicellaren und zur Ab-haltung des Chors ans 13 Vikarien, also aus 35 Personen.Am 2. Mai 1822 starb zu Frankfurt der Kapitular des ehe-maligen Domstiftcs zn Worms, Freiherr von Hohenfcld;am 31. Mai 1824 zu Afchaffeuburg der Probst deschcmaligeu Domstiftes zn Worms, Franz Philipp Freiherrvon Frankenstein. Die Kirche wurde auf Vorstellung desBischofs Wilhelm Emmanuel Freiherrn von Kettcler beimpÄpstlichen Stuhl zur Probsteikirche erhoben.
Der Domkirche zur Seite staud die Taufkirche des h.Johannes, eine zehneckige Ccntralaulagc ^), deren Maucrueine Dicke von 12 Fuß hatten und mit einem steilen Kuppcl-
") Einbettenkirchen und Wallfahrten in Anzeiger f. Kunde der Deutsch.
Vorzeit. 1874. S. 79. ^.") Falk, d. Bildwerke des Worms. Doms. Mainz 1871. N«) Organ für christliche Kunst 1878 S. 116. Zwei dreigewülluaeBauten in Worms. ^''. Zur kunstgeschichtlichen Literatur des WormscrDomes ist zu uerzeichne»! Ioh. Huhenreuter, tunstgeschichtlichcDarstellung des Domes zu Wurms. 1857; ferner F. von Quast,Nomanifchc Dome am Mittelrhein, 1^53, <^.W»«,lcr. Gelstl, Stifte. 30