- 3!9 —
weihet Erzbischof Willigis von Mainz die Kirche zu Mörs-bach nnd übertrügt derselben allen Zehnten in ihrem Um-fange, wovon sie jedoch an die Kirche zu St. Martin inBingen jährt. 10 Solidi, zum Nutzen der Brüder, die Gott da-selbst dienen, entrichten soll -); 1028 schenkt Hazecha denBrüdern der Kirche zu St. Martin in Bingen 2 Wingertein Provha und PIllnceri und ihr Gut zuWeiler °); 1032, 2. Oct.bestätigt Erzbischof Bardo von Mainz diejenigen Güter in denDörfern Wilre, Svonchelnheim, Haszenesheim, Holzhuson,Camntim, Algiensheim und Munzetale im Nahegau in derGrafschaft Emicho's, welche vorher Hazecha der Kirche zuBingen übergeben hat^).
Zwischen 1031—1051 besiegelt Erzbischof Bardo dieUrkunde, wodurch Hazecha im Jahre 1028 genannte Gütergenannten vier Männern zu treuer Haud empfiehlt, damitkünftig davon ein Zins an die Brüder des heil. Martin inBingen bezahlt, auch von einem gewiffen Weinberg ein ewigLicht in der Kirche unterhalten werden soll, in welcher siebegraben werden wird 6).
Im Jahr 1124 schlichtet Erzbischof Adelbert I. vonMainz die Irrungen zwischen den Kanonikern zu Bingenund dem Kloster Disibodenberg, wegen der Erbschaft derHazecha im Dorfe Weiler und des Wingerts in Prouhen,welche Beurkundung der Dekan Bertholf in Bingen mit-bezeugt"); 1136. Probst Heinrich von Bingen, Zeuge: Erz-bischof Adelberti, von Mainz, bestimmt den jährlichen Zinsvon 6 Mansen zu Mechtersheim für die Beleuchtung feiner
2) Beyei, Urkundenb. I. 837—38, Nr. 285; ttnäsii, Onä. III.1033—35, Nl. 11. (Ohne Tag). Mörsvach liegt östl. von Sim-mern, gegen Vacharach hin.
->) 6näeu, 0oä. III. 1037—39, Nr. 13. luäiet. XI. (Ohne Tag).
i) Vill, Nez. 11^. 167. Nl. 13. 6.
°) "M11, Ne^. U^. 174. Nr. 53. H.
°) 6uäen, 6oä. III. 1042—44, Nr. 15. vat. in Nu<1ßiie8linm,IV nnn. i<uv. (2. Nov.).
«M