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2 (1878) Provinz Rheinhessen
Entstehung
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Die geistlichen Nichter zu Mainz benrknnden im Jahr1353, daß Volzo zum langen Hofe, Kanoniker der KircheSt. Maria zu den Staffeln in Mainz, daselbst mit seinenhänsern hinter der Kapelle St. Varbare ein Hospital fürbedürftige Pilger und Fremde gestiftet habe 2); 1428 über-läßt Peter Clemen von Mainz das Verleihnngsrccht überdie Kapelle zn St. Barbara daselbst, die nnr noch 26 Schil-linge Heller jährlicher Einnahme hat, an Hermann vonVensheim, Kanoniker, Johann Wiffrid, Vikar zu unserFrancn zu den Staffeln, Rudolf zum Humbracht, Bürger-meister, und Henne Smeltz zum Suters, Vormünder desSpitals zu St. Barbara, zur Aufbesserung derselben, mitder Bedingung, daß diese einen Priester, auf den Kirchweih-tag, feiner und seiner Eltern, die diese Kapelle gestiftet undgebant haben, gedenken nnd den Tag nach St. Barbara(5. Dec.) mit Vigilicn nnd Seelenmessen begehen lassensollen °).

Die vorgenannte St. Barbara-Kapelle mnß als die-jenige angenommen werden, bei welcher die Wohnung derBeginnen unbezwcifelt gelegen war. Das St. Barbara-Hospital liegt neben dem heutigen Znchthause. ^Zuchthaus-gasse L. 210 alt, 2 neu, jetzt gänzlich verbaut. H.)

73. Die Beguinen ;,; ^r Altinünstergnsse (PriMenKIanse,DechlMtL-Cllnueni) ul Mainz.

Die Brigitten-Kapelle stand in der Altmünstergasse nebendem Hause zum Fuchs Ehedem Altmünstergasse 209 alt, jetztEmmcrich-Iosephstraße 13, gänzlich umgebaut. K.^

Die Nichter zu Mainz beurkunden im Jahr 1259, daßEberhard von Wirebach (Weierbach), Eidam des Kämmererszn Mainz, gegen die Aebtissin und den Convent des KlostersAlteumiinster daselbst auf fein Patronatrecht über die dasige

2) sslläsu, «06. III. 363—65. Nr. 260. I'ßi'. VI p°Lt 8. Uaitiui

Dpi. (15. Nov.).') Vaur, Urk. IV. Nr. 106. vis iuvent. 8. oruoi8 (3, Mai).