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2 (1878) Provinz Rheinhessen
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zu machen. Zu dieser Zeit waren 4 Altäre in der Kirche,einer in der Vorhalle nnd einer im Kapitelshause. DerHochaltar war deu h. 3 Königen, Johannes dem Täuferuud dem Evangelisten, dem h. Märtyrer Georg, dem Bischofund Beichtiger Martin und der h. Anna geweiht.

Die Carmeliten irrten nun umher, bis sie, wie dieobige Urkunde vom Jahr 165? meldet, in die Stadt auf-genommen, nnd denselben die Kirche des Erzmärtnrers StephanM ihrem Gebrauche angewiesen wnrde. Indessen errichtetenWie später ihr Kloster wieder in der Vorstadt, und dasselbefllbcrmals, als es bei der Zerstörung der Stadt durch die^ Franzofen am 3l. Mai 1689, zu Grunde gegangen war.Bauliche Veränderungen geschahen im Jahre 1710^). ImJahre 1792 verwendete Custine Kloster und Kirche zueinem Lazareth, die Carmeliten mußten das Dominikaner-kloster beziehen. Im Anfang 1794 ergriffen sie die Fluchtund verloren faßt alle Mobilien. Im Dezember 1795kehrte der Obere zurück. Bei Aufhebung im Jahre 1802waren nur noch 3 Brüder vorhanden"). Das Kloster dientnuu als Militär-Hospital; die Klosterkirche und die Anna-Kapelle, die neben dem Kloster stand, nnd die, wie weiternnten vorkommen wird, der St. Anna-Brüderschaft gehörte,sind vor nicht langer Zeit abgebrochen worden.

66. Die tlllti'68 8g.ooiti?u Worms. F<^.

Wir fügen hier diesen Orden ein, über dessen Existenzzu Worms nur die Nachricht vorliegt, daß demselben am8. Juni 1275 von einem Wormscr Bürger ein Vermächtnis)von 3 Pfund zugeweudet wurde.').

Ueber deu Orden vergleiche Du, Oan^e sä. H6Q8ob,s1 VI,S. 6 8ut> 8llLoi.

«) Schuuck, Veitr. III, 339. N

°) Acten, im Staatsarchive zu Nannstadt. ,3<H.

l) Vllur, V, U9.

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