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2 (1878) Provinz Rheinhessen
Entstehung
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Dieses Kloster, das dem Generalprciceptor St. Antoniizu Höchst am Main untergeben war, wurde schon vor derReformation verlassen, und, in Folge der Bulle des PapstesInlins lll., kamen dessen Gefalle 1551 durch den KnrfttrstenFriedrich H. an die hohe Schule zu Heidelberg, bis diese156? unter Anderem auch die Präceptorie zu St. Antonin Alzei an den Kurfürsten Friedrich III. abgetreten hat.In der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts wurden die Ein-nahmen des Hauses Antonii zu Alzei auf 1 Viertel Wein,371 Malter Korn nnd 100 Malter Hafer angegeben, welchein die Knrpfälzifche Kellerei Alzei flössen").

2. Die Antomter zu Mainz.

Dieses Kloster, dem Wachthause an der offenen Juden-gafse gegenüber, kommt in der Stadtaufnahme vom Jahr1594 vor uuter deu Nameu „zum Antonihof, auch Thünges-nud Thöneshof genannt, bei der Rosen (Nosengasse) an deralten Sauweede."

Im Jahr 1331 verleihen Abt Gottfried und der Conventdes Klosters St. Jacob bei Mainz an den Meister Nikolausund die Brüder des Hauses St. Antonius zu Mainz 5 ^ Morg.uud eiu Zweitheil, das Iweitheil genannt, auf der Ketzergrubezu Mainz gelegen, um jährliche 12'/Z Malter Korns'). ImJahre 1332 baute eine Mechtildis eine Kapelle zu Ehrendes h. Antonius, welche sie dem Frater Nikolaus von Andernachfamt einem Hause geschenkt hatte, nach dessen Tode dieTertiarierinnen es annahmen, welche ein Kloster bauten ^).

Dieser Meister Nikolaus (von Andernach), Stifter diefesKlosters, starb schon im folgenden Jahre und wurde in der

^) Nsllltio aller Fundationcn, Renten und Posscssion der Klöster undanderer Geistlichen Giittern in der undern Pfaltz begriesfen in denBißthumen Mainz, Wormbs und Speyer. 8. ä. Aufbewahrungsortwie bei Anm. 1b, <3<H.

i) Vllur, Urt. III. Nr. 994. va,t. et aet. iu uwullLtsi-ia uc>8tro,IV. KI. ^.pi-ilis (29. März).

2) Mone, Zeitschrift XIX, 57. L.

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