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Studien über Rudolf von Ems : Beiträge zur Geschichte der Rhetorik und Ethik im Mittelalter
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116 Gustav Ehrismann: Studien über Rudolf von Ems.

vom Leben ist die Erkenntnis seiner Vergänglichkeit, darum sollenwir zur Ewigkeit streben. Das ist der Weisheit letzter Schluß,das ist am Ende die Lebenserfahrung des einfachen Kaufmannsvon Köln, g. Gerh. 67336744, und die des mächtigen Königsvon England, Willeh. 15554-15563 (vgl. Alex. 3233), das lehrtdie Geschichte des Welteroberers und das bezeugt durch seinLeben der zum Mönch gewordene Königssohn, das auch ist schließ-lich der Sinn der Chronik, in welcher erzählt wird, wie ein Welt-alter um das andere, ein Weltreich um das andere zergeht (wiediu weit ein ende nam und darnah diu ander kam . . . und wie derweite name zergie und aber diu dritte ane vie . . . Weltchron. 95 ff.103f. Ulf. 133f.), denn ein neues Weltalter ist nichts als einneuer Gedanke Gottes 21526-21530, vgl. 3825-3877.