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Studien über Rudolf von Ems : Beiträge zur Geschichte der Rhetorik und Ethik im Mittelalter
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86
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86 Gustav Ehrismann:

B. VI 2064120650: Uf die gedinge wil ouch ich vürbaz mit demgetihte mich und üf gendde arbeiten und disiu msere breiten, ob eintugentricher lip, ez si man oder wip, iht hcere dran daz im behage (vgl.Gotfr. Tristan 47), daz er mir günne mine tage güetliche äne haz sseldeund eren deste baz. Willehalm Prol. I 124132: Daz ich arbeite^mine kunst Durch aller werder Hute gunst Üf der sselden bejac; Prol. II22952302: So wil ich mich arbeiten Und iuwef msere breiten. Üfir gnade du daz (vgl. Wh. Prol. III 5655) Und brinc mich abervürbaz . . . so wil ich Mit iu gerne arbeiten mich; 23182325: Dazich durch in die sinne min Arbeite; Prol. III 5601 f.: Dar an ich min arbeit Mit getihte hän geleit; 5644: So liebet mir diu arebeit5644; 56525656: Üf den selben lieben wän Hän ich gearbeitetmine tage, Daz ich der werden gunst bejage (vgl. Durch werder Hutewerde gunst 5639, werde gunst 5650): An ir genäde läz ich daz.sprechen aber fürbaz; Prol. IV 98789890: Da von dir lihte wirtbeschert Ere, s&lde, werdekeit! So liebet mir diu arbeit Und dihte aberfürbaz. Üf den gedingen tuon ich daz Daz ich in dester werder si Densolhiu vuoge wonet bi Daz ich in dur minen sin Lihte deste werderbin. Die daz sint, dur die wil ich Arbeiten aber gerne mich; Epilog15643 15680: Daz ich dran arbeite mich 15654, durch den hänIch min arbeit dran getan 15663 f., Allen werden wiben Und tugendegern-den Üben, Ez si man oder wip, In swelher wirde lebt sin lip, Durchdie wil ich min arbeit An diz getihte hän geleit (Durch werder Hutegunst 15646), Daz si mir gensedic sin 1566915675. Die Quellefür alle diese formelhaften Wiederholungen bildet der Epilog zumg. Gerh. 68396852: begunde ich ez durch in. durch kurzwilund durch minen sin leit ich dar an min arebeit, durch werder Hutewerdekeit, durch werde man durch werdiu wip . . . daz er mir günnealsölher gunst. Unter diesen Variationen sind aber einige Worte"und Ausdrücke, die nicht im g. Gerhard, sondern nur im Alexanderund Willehalm vorkommen. Diese Verse beruhen nicht mehr aufNachwirkung des g. Gerhard, sondern haben sich dem Dichtererst bei der Arbeit am Alexander eingestellt. Es sind die Stellenmit den Schlagwörtern sselde, üf genäde, üf gedinge, üf wän, vürbaz:arbeiten zur Erlangung der sselde Alex. Prol. zu B. I 34, Prol.zu B. VI 20650 (vgl. 20636), Willeh. Prol. I 128; Prol. IV 9879;arbeiten üf genäde, vürbaz Alex. Prol. zu JB. VI 20643, Willeh. Prol. II2297f., Prol. III 5655f. (vgl. Epil. 15675), dazu disiu msere breitenAlex. Prol. zu B. VI 20644, Willeh. Prol. II 2296; arbeiten üf diegedinge, vürbaz Alex. Prol. zu B. VI 20641 f., Willeh. Prol. IV