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Systematisches Verzeichniß der Schmetterlinge der Wienergegend
Entstehung
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271
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*chen sie aber auf den Aeckern nur Heuschrecken, Käfer und vornehmlichRaupen auf, o so könnten sie ja bey einer Ueberschwemmung von denSaatraupen ganz unvergleichliche Dienste thun? So wären sie denn dazu-mal nicht allein nicht zu verscheuen, sondern auch etwa mit Ausstreuungeiniger Stückchen faulendes Fleisches auf den Acker zu locken, und so zumSuchen anzugewöhnen. — Aber wir haben ja noch einen Vorschlag zuthun? — Gewiß! und vielleicht den wichtigsten.XI 2.der gränzendes dichtes Wäldchen, und sahenzu untersuchen. Man weis (z. B. aus Reau-muͤrn Mem. de l'Acad. Royale Paris. desunter einem jeden der eben nicht grossen Bäu-Sciences 1752. Mem. de la digest. des ois.),me bey 50, 60, oder auch 100. und mehr ei-daß sie derselben zween, oder einen sogenanntennen starken Daumen dicker, länglichtrunder Knäu-Kropf und einen andern eigentlichen dickfellig-le oder Ballen zerstreuet liegen. Ihr Verten Magen haben müßen, wenn nebst Fleischedacht fiel so gleich auf Vögel; sie erkundigterund Insecten auch Saamenkörner ihre gewöhn-sich, ob sich nicht einige grossen Arten dortaufzuhalten pflegten, und vernahmen, daß sichliche Speise sind. Was uns unterdessen ver-täglich eine Menge Krähen auf den nächst ge-muthen läßt, daß sie mit einem solchen Vor-legenen Aeckern beschäfftige, und Abends je-magen oder Kropfe nicht versehen sind, ist,desmal jene Bäume zur Ruhestätte wähledaß sie das Unverdauliche der zu sich genom.Sie brachten mehrere solcher rauhlichten Kör-menen Speisen nach einiger Zeit wieder aus-perchen mit sich hieher zurücke, die im Wasserspeyen, ganz genau, wie die Falken und an-aufgeweicht wiesen, daß in einem jeden dersel-dere allein vom Fleische lebenden Vögel, dieben die Ueberbleibsel von zwo oder auch dreyFedern und dergleichen unverzehrliche Theileder kleinern verschlungenen Thiere jedesmal nachverzehrten Mäusen, vornehmlich die Haare,die Hirnschale und das untere Kinn mit denetwa 24. Stunden durch den Schnabel zurü-cke werfen. Von dieser Gewohnheit oder viel-Zähnen, zusammengeknettet waren; diese Mäu-mehr natürlichen Eigenschaft der Krähen sindse sind also die Ausbeute der Jagd von einemTage oder der gleichsam ausgemessene Antheilwir aber vor ein paar Jahre, 1772., wo irder täglichen Nahrung jeder Krähe gewesen.vielen Gegenden unsers Oesterreichs, wie vie-Die Verzehrung des Fleisches konnte aberler andren Länder, die Getreidäcker von Mäu-nicht anders, als in einem eigentlichen Magen,sen wimmelten, durch zween unserer Freunde,und das Zurückwerfen nicht wohl aus einemgänzlich überzeuget worden. Sie besuchten beyRußbach, einem 3. bis 4. Meilen von hierzweyten geschehen.entlegenen Orte ein an eine Strecke Kornfel-