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*daß auch das beste Lehrgebäude noch immer einigen Unvollkommenheitenund Anstößen unterworfen sey; man erwäge die Worte Lyonnets (*).Der Urheber der Natur scheinet sich zuweilen mit Bedacht von den Gesä-tzen, die er festgestellet hat, zu entfernen, um uns zu zeigen, daß er un-umschränkt darüber herrsche. Und endlich haben wir ja nur Versuch überdiesen Artikel geschrieben.V. Abschnitt.Von den Farben der Schmetterlinge.I. §.Nach einigen Betrachtungen, die die Ordnung und Gattungen derSchmetterlinge überhaupt zum Gegenstande hatten, wollen wir aucheine den Arten widmen. Hier nehmen sich besonders die Farben aus, undgeben vielleicht das wesentlichste Unterscheidungszeichen. Der gütigste Ur-heber der Natur hat unsre Reise durch den Schauplatz seiner Wundertha-ten nicht allein mit allem Nöthigen versehen, sondern er hat uns auch denWeg mit jeglichem Reize der Sinne gleichsam bestreuet. Reize des Ge-ruches in der Duft der Blumen und Gewürze, Reize des Geschmackesin so manchen Früchten, Reize des Gehöres in den Vögelstimmen, Rei-ze endlich des vernünftigsten unserer Sinne, des Auges, in dem verwun-derlichsten Ebenmaaße und dem Reichthume der Farben stossen uns allerOrten auf, und leiten jedes Herz, das sich zeitlich dem Gefühle der Dank-bar-(*) L'auteur de la Nature voulant en quel- roit quelquefois s'en être écarté comme à desque sorte nous faire voir, qu'il est le Mâitre, sein. Lyonnet Remarques a la Theologie des Ins. deLesser.des loix, & des régles, qu'il à établies, pa-