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Systematisches Verzeichniß der Schmetterlinge der Wienergegend
Entstehung
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zu ebeners von

versprechen, und ihm mehr zutrauen, als Reaumur und Schwammer-dam (*) ihren Künstlern, die doch glaubten, daß es Schade wäre, wennihre Insectenkupfer mit Farben beleget würden. Weil es aber doch auchInsectenliebhaber giebt, die diese Thierchen immer lieber mit ihren eigentli-chen Farben entworfen sehen, so waren wir auch für dieses besorgt, undgleichwie die unbemalten Abdrücke eine französische Stärke und Reinigkeitzeigen werden, so werden auch die bemalten für ihre Meister reden. Ueberdieß haben wir noch ein Mittel auszufinden gesucht, welches allenfalls denAbgang des Illuminirens ersetzen, jeder Undeutlichkeit in den Beschreibun-gen abhelfen, und überhaupts den Begriff von den Farben festsetzen soll.II. Abschnitt.Kurzer Unterricht von den vier Ständender Schmetterlinge überhaupts.I. §.Der erste Stand dieses Insects ist in dem Ey. Der weibliche Schmet-terling legt die Eyer bald nach der Begattung, und zuweilen auch ei-nige hundert. Er legt sie auch unbefruchtet, wenn er in die Länge desGatten entrathen muß. Er legt sie einzeln, oder zu Haufen, auf eine,oder auf mehrere Pflanzen, leimet sie allein auf dem Grunde, oder auch anden Seiten aneinander an, läßt sie bloß, oder überzieht sie mit einer seiden-oder wollenartigen Hülle, die er zu diesem Ende am Hinterleibe trägt. DerGestalt nach giebt es runde, halbrunde, kegel- und walzenförmigte; derFarbe nach weiße, beinfärbigte, graue, bräunlichte, hell- und dunkelgrü-ne, perlen=gold= und fleischfärbigte, auch bunte Schmetterlingeyer. Manfindet sie immer ganz nahe bey dem Futter, von welchem sich die auskrie-chen-C Schwammerdams Bibel der Natur. 30. S.