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Träger der grossen Leuchter je 1 ct.; die bei seinen Exequien —welche ohne grossen Pomp zu feiern sind — anwesenden Kanonichenerhalten je 10 a., die Vikare je 4 a. } die anwesenden Freunde desErblassers je 6, die sonstigen Personen des Stifts je 2 oder 1 ct.;während der Exequien sollen 60 Priester für ihn Messe lesen, unddafür je 3 a. erhalten. Das Domslift erhält 3 Goldgulden, jedes derandern Stifter (in Köln) 2, und der Convent S. Agatius 4 Gold-yulden, für welche alle diese Genossenschaften seine Memorie undExequien in ihren Kirchen gleichzeitig mit dem Stifte S. Gereon zuhalten haben. Die Schu-estern von S. Agatius sollen noch für dasMittagessen 24 Pfund frisches Fleisch zum Kochen und zum Bratenhaben, ferner für 6 a. Weissbrod, 4 Quart („quartalia") guten Weinund für jede Schwester 1 „lagena" = „vlaide" mittleren Wein zuje V« a - Ei n wenig geringer werden die Schwestern „in der bussen"(in pixide) auf dem Eigelstein bedacht, „et orent Deum pro eo".Unter die Armen iverden nach den Exequien 6 Mltr Weizen undebensoviel Roggen verteilt, jeder erhält ein (Roggen-)Brod von 2 Hellern,und einen „cnneus" Weissbrod von gleichem Werte. Den bei seinenExequien anivesenden Personen aus S. Gereon und den nähern Be-kannten soll gegen 11 Uhr ein anständiges aber prunkloses Maidgegeben iverden. Von den 4 Mendicantenorden erhält jeder zur Ab-haltung einer Memorie 8 Mark und zum Mittagessen 6 Quart Wein.Ferner soll in der Kirche S. Gereon der Gewohnheit gemäss nachdem Tode des Testators ein Jahr lang jeden Monat eine Memorie(„raensile") gehalten werden: jeder Kanoniker und jeder celebrk-rende Vikar erhält dabei 3 a., jeder andere teilnehmende 1 Schilling.— Drittens: Der Testator erwähnt dann mehrere von ihm bereitsfrühere gemachte Stiftungen u. a. einer jeden Freitag zu haltendenMesse „commendationis b. Marie semper virg. ad crucerastantis", wofür eine jährliche Rente von 8 Gulden bestimmt wordenist. Ferner sollen seine Testamentsvollstrecker 25 Gulden (1 — 26 a.)dazu verwenden, dass 1 Priester ein Jahr hindurch täglich für ihndie Messe lese; da es aber mehr eines Engels als eines MenschenSache wäre, täglich zu celebrieren, so könnten sich auch 2 Priesterin jene Messen teilen. — Viertens: Dem Erzbischof vermacht er1 Goldgulden, der Domfabrik einen Turonensischen Groschen, denhh. Dreikönigen eine silberne Statue des h. Leonard, welche 1 Gold-gulden kosten soll, der Fabrik von S. Peter 1 Goldgulden „pro unoannulo s. Leonhardi". Ferner vermacht er seinem Neffen Leonard